Autorenarchiv

Filmanalyse – Ziemlich beste Freunde

Philipp ist ein sehr reicher Mann der querschnittsgelähmt ist, weil er sich beim Paragliding eine schwere Verletzung zugezogen hat. Er ist auf die Hilfe von anderen angewiesen, denn er kann nur noch die Muskulatur Hals aufwärts benutzen.

Er trifft auf Driss, der zu seinem Pfleger wird, obwohl dieser absolut keine Ausbildung in der Hinsicht abgeschlossen hat. Aber genau das reizt Philipp an Driss. Driss ist gerissen und humorvoll. Er ist nicht nur sein Pfleger, der trocken seinem Job nachgeht und versucht nur mechanische Abläufe zu übernehmen, zu denen Philipp nicht mehr in der Lage ist, sondern wird zu seinem Freund.

Der Film dreht sich um die Freundschaft dieser zwei Protagonisten. Die Spannung wird nicht hauptsächlich nicht über die Erzählung vermittelt, da diese zu Anfang zum größten Teil Preis gegeben wird sondern indem der Film versucht die Annäherung der zwei Ungleichen Menschen abzubilden.

Daher steht die Ungleichheit dieser zwei Personen im Mittelpunkt. (weiterlesen…)

Geschrieben von Mikheil am 11. Mai 2012

Urheberrechtsgesetz nur mit Recht oder auch mit Gerechtigkeit vereinbar?

Im Internet bekommt man besonders häufig eine Diskussion um das Urheberrecht mit. Natürlich muss geistiges Eigentum in irgendeiner Form geschützt werden, damit dieses nicht an Wert verliert. Zu Zeiten der freien Marktwirtschaft wird einem klar, dass ein Unternehmen möglichst auf Forschung verzichten wird, wenn das Wissen, welches er produziert von jedem verwendet werden kann. Im Endeffekt würde das zu weniger Forschung, zu weniger Innovation führen und die Wirtschaft schädigen. Deshalb ist das Urheberrechtsgesetz sinnvoll.

Unsere Welt ist aber nicht so simpel, wie der oben angeführte einfache Fall. Sie ist komplex und beinhaltet komplizierte Fälle. Auf dem Markt gibt es viele Produkte, die einfach zu teuer sind für Studenten, Auszubildende oder Schüler. Die Sachlage dürfte hier jedem klar sein, wenn man sich ein Produkt nicht leisten kann, dann muss man verzichten. Würde man das nicht tun, müsste man das Produkt stehlen. Wenn der Schüler sich in die Fabrik schleicht und von den hergestellten 100 Produkten, in unserem Beispiel Notebooks, sich ein Exemplar schnappt und mit nach Hause nimmt,  entsteht für den Hersteller ein ganz klarer Schaden. Er kann das gestohlene Notebook nicht mehr verkaufen, bleibt auf den Kosten der Produktion sitzen und macht damit einen Verlust. Versucht man dieses Beispiel auf  ein Softwareprodukt anzuwenden, scheitert man. Werden 100 Kopien einer Software CD gepresst, die Kopie der Software taucht im Internet auf und wird von Mustermann heruntergeladen, entsteht dem Hersteller kein Schaden, denn (weiterlesen…)

Geschrieben von Mikheil am 06. November 2010

Wer sind die Verantwortlichen für das Desaster bei der Loveparade 2010

Also halten wir fest: Die Loveparade war eine Millionenveranstaltung. Bei der letzten Parade waren über 1,5 Millionen Menschen anwesend und es wurde ein Rekord gefeiert. Die Loveparade in Duisburg, wenige Kilometer vom letzten Veranstaltungsort entfernt, wurde aber nur auf 250 000 Menschen ausgelegt. Dennoch wurden die doppelte Menge von Besuchern bei der Polizei angemeldet, also 500 000. Schon am Mittag brüstete sich der Veranstalter aber mit der Zahl von einer Million Besuchern. Klare Angaben gibt es noch nicht über die Besucherzahl, diese werden aber teilweise mit bis zu 1,4 Millionen Besuchern benannt, folglich ziemlich das Dreifache von der Zahl, die die genehmigten Besuchermenge um das Doppelte überstieg – also stolze Sechsfache der offiziell von der Stadt genehmigten Menge .

Nun fragt man sich, wer sind die Verantwortlichen. Es gibt drei Ebenen, die Veranstalter, die Politik, die Einsatzkräfte. Wer nun den Verantwortlichen auf einer Ebene sucht, wird schlicht und einfach nicht fündig werden. (weiterlesen…)

Geschrieben von Mikheil am 28. Juli 2010

Rekonstruktion der Massenpanik bei der Loveparade 2010 in Duisburg

Loveparade 2010 in Duisburg. Die Katastrophe findet ca. 17:00 Uhr statt.

Das Szenario: die Anlage wo das eigentliche Fest stattfindet, liegt laut Angaben der Medien 2 km vom Hauptbahnhof entfernt. Die Menschenmasse soll von Ost und West rings um das Gelände kanalisiert und dann zum südlichen Eingang geführt werden. Das Problem hierbei ist, dass der Eingang auch als Ausgang dient.

http://bloggii.de/redaktion/wp-content/upload/2.jpg

Karte von bild.de

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Geschrieben von Mikheil am 28. Juli 2010

Warum werden hart arbeitende Menschen bestraft?

In erster Linie wird man als allein erziehender Elternteil bei den Steuerangaben bestraft, denn man zahlt quasi so viel, als wäre man alleinstehend. Familien (mit Mutter, Vater, Kind) bekommen “Vergünstigungen” (weil die Mutter arbeiten kann, der Vater auch, und die Familie also mehr Geld hat – Logik? Keine). In zweiter Linie werden auch die Kinder bestraft, wenn es z.B. um BAföG geht.

Sind die Eltern geschieden oder ein Elternteil nicht aufzufinden bzw. verstorben und ein Elternteil verrichtet ehrliche Arbeit,  bekommt man als Kind eine gewisse Summe, die deutlich unter der Summe liegt, wäre der Elternteil arbeitslos, auch wenn es einen wohlhabenden Lebensgefährten (Ehemann/Ehefrau) hätte. Also, wer arbeitet, dessen Kind bekommt weniger.

Von der BAföG Summe hängt es außerdem ab, ob man Studienbeitragsdarlehen zurückzahlen muss, volle- oder Teilermäßigungen bekommt.

Im Endeffekt darf man sich ärgern, dass der Elternteil arbeitet… Wer mehr tut, bekommt weniger.

Geschrieben von Mikheil am 01. September 2009

Geduld bitte ;)

Ich bin nicht “sehr weit” bisher, aber da es nicht grad Viele kümmert, finde ich das nicht wild :D Dauert also einwenig… Wenn mal Jemand was mirzuteilen hat, immer her damit…

Geschrieben von Mikheil am 22. August 2009

Kündigung – zu laut geatmet

Ich möchte auf folgenden Artikel aufmerksam machen, Handy am Arbeitsplatz aufgeladen: Kündigung. Ich frage mich was mit manchen Unternehmen los ist und was für ein Monster die Geschäftsführung sein muss, wenn sie einen 50 jährigen Mann wegen Handyladungen am Arbeitsplatz nach 14 Jahren entlässt, oder einen Verkäufer wegen paar Cent…

Geschrieben von Mikheil am 05. August 2009

Bloggii kommt wieder!!!

Ich wollte nur ein kleines Lebenszeichen von mir geben und jeden versichern, der gewollt oder ungewollt, absichtlich oder zufällig, auf dieser Seite landet, dass die Seite zurück kommen wird. Sie wird allerdings nicht wie in gewohnter Form zurückkehren, denn diese war schon von Anfang an eine halbe Todgeburt. Bloggii bekommt einen ganz neuen und frischen Anstrich, nicht nur äußerlich. Die ganze Struktur wird sich ändern. Es wird sich zu “meinem Blog” entwickeln, wo gerne andere auch Ihre Texte veröffentlichen können, aber das Hauptaugenmerk auf meine Wenigkeit und meine Produktion liegt. Der Sinn der Sache ist nicht, dass ich mein Ego stärken möchte, sondern dass mir so die Chance gegeben wird jede Woche einen neuen interessanten Artikel zu schreiben oder zwischendurch etwas zu bloggen ohne an der Philosophie der Seite anzuecken.

Zuvor war diese Seite als eine Plattform für viele kluge Leute aus meiner Schule gedacht, die hier schreiben sollten. Aufgrund versch. Umstände ist dieses Konzept gescheitert, also werde ich auf ein komplett neues Konzept setzen.

Im Zuge dieser Neuerung wird auch meinblog.bloggii.de aufgelöst. Falls jemand jetzt denkt, da hast du ja auch nichts geschrieben, richtig… Aber da hatte ich auch eine Struktur und kein Konzept. Dieses Mal wirds professionel :D *Lüge*

Besucht uns in ca. vier Wochen wieder und schauen wir mal, wie faul Mikheil war oder auch nicht ;)

Geschrieben von Mikheil am 18. Juli 2009

Schließen oder nicht?

Ich bin noch recht unentschlossen, ob ich diese Seite komplett schließe oder nicht. Es scheint, als sei sie  auf langer Sicht gescheitert. Dabei spiele ich sicherlich eine wesentliche Rolle. Ich hätte mich eventuell mehr bemühen sollen, mehr Leute zu werben und die Seite bekannter zu machen. Man hätte sicherlich auch online Werbung machen können, auf verschiedene Wege…  Aber besonders das letzte wollte ich bewusst nicht tun. (weiterlesen…)

Geschrieben von Mikheil am 18. Januar 2009

Nicht lesen, sondern hören!

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit zufällig die Seite vorleser.net im WWW entdeckt, die kostenlos Hörbücher zur Verfügung stellt. Ich habe mir das Hörbuch “In der Strafkolonie” von Frank Kafka runtergeladen und angehört. Ich war überrascht, denn dieses Beispiel war anscheinend von einem professionellen Sprecher, was ich nicht erwartet hatte. Daher vermute ich, dass alle übrigen Hörbücher ebenfalls professionell aufgenommen wurden.

In Verbindung zum Lesen bzw. „sich vorlesen lassen” fällt mir ein Programm ein, welches allen gefallen wird, die zu faul sind, selbst zu lesen oder evtl. es nicht können, weil (weiterlesen…)

Geschrieben von Mikheil am 17. Dezember 2008