Archiv für die Kategorie ‘Kultur’

Verwirrende Genialität in “Der eigene Raum”

Im Bochumer Schauspielhaus wird momentan das Stück “Der eigene Raum” unter Regie von Kristo Šagor uraufgeführt. Das Stück spielt Untertage, genau dort, wo der Regisseur Kristo Šagor probeweise für 5 Monate wohnt. Betritt man den Theatersaal fühlt man sich schon halb zuhause, überall Bücher, Betten, sogar Dusche und Toilette sind vorhanden, in der Mitte ein Schreibtisch. Zu beginn ist es vielleicht noch komisch, wenn man sich aus Platzmangel auf einen Stuhl setz, der mit einer Decke versehen ist, dennoch findet man die Atmosphäre schnell sehr privat. (weiterlesen…)

Geschrieben von Anna am 04. November 2008

Ein kleiner sehr persönlicher Beitrag zum Verhalten Marcel Reich-Ranickis bei der Verleihung des “Deutschen Fernsehpreises”

Für alle, die es geschafft haben sollten sich dem Rummel, um Marcel Reich-Ranickis Rede beim “Deutschen Fernsehpreis” zu entziehen, hier noch mal eine kurze Zusammenfassung:

Herr Ranicki sollte für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden. Der Laudator war Thomas Gottschalk, der es in gewohnter Manier nicht lassen konnte zumindest Zeitweise, die Sprechart des Preisträgers zu imitieren, nachdem er durch eine meiner Meinung nach ehr mäßige Sendung geleitet hat. Es wurden erst kurz zuvor Formate wie: “Ausreißer- Der Weg zurück” und “DSDS” ausgezeichnet.

Kein Wunder, dass sich der 88-jährige Publizist zumindest Teilweise von stupidem Blödsinn unterhalten fühlen musste. (weiterlesen…)

Geschrieben von Anna am 22. Oktober 2008

13 – Tzameti

ცამეტი (bedeutet “dreizehn” auf georgisch)

Tzameti ist ein Film von Gela Babluani, der von dem Einwanderer Sébastien (gespielt von George Babluani – Bruder des Regisseurs) handelt. Der junge Einwanderer kommt aus ärmlichen Verhältnissen und schlägt sich durchs Leben. Er arbeitet z.B. als Dachdecker bei einem Junkie. Als dieser an einer Überdosis stirbt, sieht er keine Chance Geld für die getane Arbeit zu bekommen. (weiterlesen…)

Geschrieben von Mikheil am 18. Mai 2008

“Die Verwirrung des Zöglings Törleß” und der Nationalsozialismus

Warum die Anwendung des Romans “Die Verwirrung des Zöglings Törleß” von Musil auf den Nationalsozialismus besondere Bedeutung hat

Der Roman” Die Verwirrung des Zöglings Törleß” wurde vom Österreicher Robert Musil bereits 1906, also mehr als 30 Jahre vor Beginn des zweiten Weltkrieges publiziert, dennoch ist eine Verbindung zu faschistischen Systemen, besonders dem Nationalsozialismus, nicht zu bestreiten. (weiterlesen…)

Geschrieben von Anna am 07. Mai 2008

Ein futuristischer Überlebenskampf

Im Bochumer Schauspielhaus wird momentan das Stück “Bevor wir gehen” von Kristo Šagor aufgeführt. Es handelt sich um eine apokalyptische Vorstellung und den damit verbundenen Überlebenskampf. (weiterlesen…)

Geschrieben von Anna am 17. April 2008