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	<description>Die Köpfe von Morgen sprechen schon heute</description>
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		<title>Filmanalyse &#8211; Ziemlich beste Freunde</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 18:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[überarbeitet am 25.09.2012 Philipp ist ein sehr reicher Mann, welcher querschnittsgelähmt ist, weil er sich beim Paragliding eine schwere Verletzung zugezogen hat. Er ist auf die Hilfe von Dritten angewiesen, denn er kann nur noch die Muskulatur Hals aufwärts bewegen. Er trifft auf Driss, der zu seinem Pfleger wird, obwohl dieser keine Ausbildung als Pfleger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #888888;"><em>überarbeitet am 25.09.2012</em></span></p>
<p>Philipp ist ein sehr reicher Mann, welcher querschnittsgelähmt ist, weil er sich beim Paragliding eine schwere Verletzung zugezogen hat. Er ist auf die Hilfe von Dritten angewiesen, denn er kann nur noch die Muskulatur Hals aufwärts bewegen.</p>
<p>Er trifft auf Driss, der zu seinem Pfleger wird, obwohl dieser keine Ausbildung als Pfleger abgeschlossen hat. Aber genau das reizt Philipp an Driss. Driss ist gerissen und humorvoll. Er wird nicht nur zu seinem Pfleger, der trocken seinem Job nachgeht und versucht nur mechanische Abläufe zu übernehmen, zu denen Philipp nicht mehr in der Lage ist, sondern wird zu seinem Freund.</p>
<p>Der Film dreht sich um die Freundschaft dieser zwei Protagonisten. Die Spannung wird hauptsächlich nicht über die Erzählung vermittelt, da diese zu Anfang zum größten Teil Preis gegeben wird sondern indem der Film versucht die Annäherung der zwei Ungleichen Menschen abzubilden.</p>
<p>Daher steht die Ungleichheit dieser zwei Personen im Mittelpunkt.<span id="more-175"></span> Dazu werden beide  für den Zuschauer in erster Linie als Fremde dargestellt, um sie dann im Verlauf des Filmes wieder sympathisch zu machen. (Di Pozzo Borgo und Bach 2012)</p>
<p>Der Rassismus des Films wird deutlich, wenn Stereotype und Klischees gezielt verwendet werden um Differenzen zu schaffen und um die soziale Stellung der Charaktere zu unterstreichen, z.B. der kriminelle Hintergrund von Driss oder die Abgehobenheit von Philipps Welt.  (Karpf et al. 1995, S. 24) Das Fremde weckt Spannung beim Zuschauer im Gegensatz zum Harmonischen. (Karpf et al. 1995, S. 22) Im Film geschieht eine Annäherung des Zuschauer an das Fremde, sowohl an den Schwarzen als auch an den behinderten Snob, die der Zuschauer im realen Leben nicht wagt. (Karpf et al. 1995, S. 1)</p>
<p>Spannend wird es, wenn der Film besondere Realitätsnähe vermitteln möchte. Diese wird im Film über die Stereotype kommuniziert.  (Karpf et al. 1995, S. 22) Die Konfrontation von unterschiedlicher sozialer Herkunft soll Spannung erzeugen. (Karpf et al. 1995, S. 22)</p>
<p>Beide Protagonisten werden als sehr unterschiedlich gezeigt, Driss als der &#8220;Straßenjunge&#8221; und Philipp als &#8220;reicher Snob&#8221;. Dies geschieht zum Teil über die Verhaltensweisen des Charaktere, z.B. ist Driss dreist, laut und aufdringlich aber auch witzig und tanzbegeistert; Philipp ist hingegen ein ausgezeichneter Redner und sehr gebildet, zeigt Driss später sogar die Oper.  (Karpf et al. 1995, S. 25)</p>
<p>Es geschieht zunächst ein Debasing von Driss&#8217; Kultur. Es wird deutlich, dass die Kultur von Driss nicht so hoch angesehen wird wie die von Philipp. (Lüsebrink 2008)</p>
<p>Es stellt dich die Frage, ob der Darsteller Omar Sy (Driss) schwarz ist, weil seine Hautfarbe als ein besonderes Verfremdungsmittel eingesetzt wird. An dieser Stelle könnte dies überinterpretiert sein, andererseits wieso hat man nicht einen lateinamerikanischen Darsteller gesucht um der realen Erzählung noch mehr auf der Spur zu sein?  (Karpf et al. 1995, S. 25)</p>
<p>Driss ist der Vorstadtjunge &#8220;ohne Mitleid&#8221;. Ein Überbleibsel eines Patriarchats, &#8220;kräftig&#8221; und &#8220;stark&#8221;, &#8220;jung&#8221; und gesund&#8221;. Wenn Jemand nicht hört, dann bekommt er Driss&#8217; Gewalt zu spüren, wie z.B. der Nachbar, der immer vor Phillips Haus parkt.  (Karpf et al. 1995, S. 35) Das Fremde wird im Form von Driss mit viel Humor dem Zuschauer vertraut gemacht. Der &#8220;unbekannte Schwarze&#8221; ist gerissen und witzig, auch wenn er wild ist.  (Karpf et al. 1995, S. 25) Driss wird mit einer besonderes Ästhetik angesprochen, als der kräftige, starke, junge Mann, der eine gewisse Erotik ausstrahlt.  (Karpf et al. 1995, S. 29)</p>
<p>Das Fremde als sich zu Unterordnete in der Rolle von Driss wird im Film besonders über die Tochter von Philipp vermittelt aber auch durch andere anwesende im der Ingroup von Philipp. Auch, dass Driss für Philipp arbeitet zeigt ihn als den treuen Diener.  (Karpf et al. 1995, S. 23) Er ist auch eine Fläche der Projektion unserer wilder Fantasie. Wir wären evtl. gerne der wilde Autofahrer, der durch die Stadt rast.  (Karpf et al. 1995)</p>
<p>Philipp wird besonders als das Fremde konstruiert durch seine Behinderung und uns sympathisch gemacht über sein Reichtum und Intellekt bzw. dem damit verbundenen sozialen Status. Aber auch in der Rolle des Schutzbedürftigen, ist er dem Zuschauer sympathisch. (Karpf et al. 1995, S. 24) Durch beide Charaktere wird im Film eine Faszination ausgelöst. Bei Driss wird das erreicht, indem man den Boden der Gesellschaft zeigt, wie es sich lebt, wenn man als &#8220;Migrant&#8221;, arbeitslos und obdachlos über die Runden kommen muss. Bei Philipp wird die Faszination durch sein Reichtum und Intellekt ausgelöst. (Lüsebrink 2008, S. 85)</p>
<p>Im Film kann man Frankreichs koloniale Denken vermuten: Der Schwarze, der zivilisiert werden muss und zu den westlichen Standards geführt wird mit Hilfe des edlen Weissen.  (Lüsebrink 2008, S. 98) Die Dichotomie zwischen dem Wilden und dem Zivilisierten kommt sehr stark zum Tragen.  Das sieht man unter anderem stark an der Szene mit der Badewanne. Der Wilde kommt in ein luxuriöses Haus und hat seine eigene Badewanne, wo er ungestört seiner Hygiene nachgehen kann. (Lüsebrink 2008, S. 97)</p>
<p>Driss wird sein Fremdsein unter anderem verziehen weil er im Verlauf des Filmes sich veredelt. Er macht auch seine falschen Handlungen wieder gut. Er gibt das gestohlene Ei im Verlauf des Films zurück. Nach der Zeit bei Phillipp ist er gebildeter, bekommt deshalb eine Arbeitsstelle als Fahrer.  (Karpf et al. 1995, S. 31)</p>
<p>Das Bild des schwarzen bösen Mannes wird grundsätzlich bestätigt. Sowohl Driss als auch Philipp sind Ausnahmen ihres sozialen Kreises und nicht die Regel. Driss war immerhin kriminell und arbeitslos, sein Bruder ist kriminell, die Familienverhältnisse sind chaotisch.  (Karpf et al. 1995, S. 27) In wieweit Vorurteile und Stereotypen verwischen, kann man nicht genau sagen. Diese Schwierigkeit ergibt sich auch, weil der Film im Ausland entstand und von uns aus nicht voll beurteilbar ist.  (Lüsebrink 2008)</p>
<p>Stereotype werden im Film nicht abgebaut, da die &#8220;Guten&#8221;, die zur Gruppe der Außenseiter gehören, Ausnahme bleiben. Der Behinderte ist unglaublich reich und gar nicht so ein Snob wie wir gedacht haben und der Schwarze ist ausnahmsweise ganz anders als erwartet. Die Protagonisten sind anders  im Vergleich zu den Gruppen,denen sie angehören und die aber unsere Erwartungen auch zum Ende des Films bestätigen. Dies bestätigt sich besonders im Bruder des Schwarzen und in den chaotischen Familienverhältnissen. Letzteres möchte Mitleid und Verständnis für die kriminellen Handlungen bieten. Der kleine Bruder des Protagonisten bessert sich erst zum Ende, als er Hilfe braucht von seinem nun &#8220;veredelten&#8221; großen Bruder. Hier wurde aber zunächst dennoch das Bild des Gauners voll bestätigt.</p>
<p>Der Film entfaltet seine Wirkung in dem er die bösen bzw. abgehobenen Fremden zeigt und uns aber einzelene Charaktere dieser unsympathischen Gruppen vertraut macht. (Karpf et al. 1995, S. 29) Er ist ein Märchen, bei dem es um Freundschaft geht. Driss ist der edele Ritter, der Philipp hilft und Philipp ist der edle Mann, der Driss bildet. (Karpf et al. 1995, S. 32) Das Fremde wird überspielt durch Witz, rasante Handlungen, Action, so dass der Zuschauer sich gar nicht mit dem Fremdsein tatsächlich befassen kann. (Karpf et al. 1995, S. 29)</p>
<p>Die Harmonie im Film ist eine Hinwegtäuschung über tatsächliche Probleme. Der Zuschauer soll sich mit diesen nicht auseinandersetzen sondern vermuten, dass alles in bester Ordnung sei. Dadurch wird natürlich eine Ruflektion verhindert. (Karpf et al. 1995, S. 38)</p>
<p><strong>Literaturverzeichnis</strong></p>
<p>Di Pozzo Borgo, Philippe; Bach, Bettina (2012): Ziemlich beste Freunde. Ein zweites Leben. Berlin: Hanser.</p>
<p>Karpf, Ernst; Kiesel, Doron; Visarius, Karsten (1995): &#8220;Getürkte Bilder&#8221;. Zur Inszenierung von Fremden im Film. Marburg: Schüren.</p>
<p>Lüsebrink, Hans-Jürgen (2008): Interkulturelle Kommunikation. Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer. 2. Aufl. Stuttgart: J.B. Metzler.</p>
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		<title>Urheberrechtsgesetz nur mit Recht oder auch mit Gerechtigkeit vereinbar?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 00:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Internet bekommt man besonders häufig eine Diskussion um das Urheberrecht mit. Natürlich muss geistiges Eigentum in irgendeiner Form geschützt werden, damit dieses nicht an Wert verliert. Zu Zeiten der freien Marktwirtschaft wird einem klar, dass ein Unternehmen möglichst auf Forschung verzichten wird, wenn das Wissen, welches er produziert von jedem verwendet werden kann. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet bekommt man besonders häufig eine Diskussion um das Urheberrecht mit. Natürlich muss geistiges Eigentum in irgendeiner Form geschützt werden, damit dieses nicht an Wert verliert. Zu Zeiten der freien Marktwirtschaft wird einem klar, dass ein Unternehmen möglichst auf Forschung verzichten wird, wenn das Wissen, welches er produziert von jedem verwendet werden kann. Im Endeffekt würde das zu weniger Forschung, zu weniger Innovation führen und die Wirtschaft schädigen. Deshalb ist das Urheberrechtsgesetz sinnvoll.</p>
<p>Unsere Welt ist aber nicht so simpel, wie der oben angeführte einfache Fall. Sie ist komplex und beinhaltet komplizierte Fälle. Auf dem Markt gibt es viele Produkte, die einfach zu teuer sind für Studenten, Auszubildende oder Schüler. Die Sachlage dürfte hier jedem klar sein, wenn man sich ein Produkt nicht leisten kann, dann muss man verzichten. Würde man das nicht tun, müsste man das Produkt stehlen. Wenn der Schüler sich in die Fabrik schleicht und von den hergestellten 100 Produkten, in unserem Beispiel Notebooks, sich ein Exemplar schnappt und mit nach Hause nimmt,  entsteht für den Hersteller ein ganz klarer Schaden. Er kann das gestohlene Notebook nicht mehr verkaufen, bleibt auf den Kosten der Produktion sitzen und macht damit einen Verlust. Versucht man dieses Beispiel auf  ein Softwareprodukt anzuwenden, scheitert man. Werden 100 Kopien einer Software CD gepresst, die Kopie der Software taucht im Internet auf und wird von Mustermann heruntergeladen, entsteht dem Hersteller kein Schaden, denn<span id="more-130"></span> er hat noch alle 100 CDs und kann diese weiterhin verkaufen. Der Schaden wird dadurch begründet, dass behauptet wird, die Menschen, die sich die Software heruntergeladen haben, hätten die CD gekauft, hätten sie die Möglichkeit des Downloads nicht gehabt. Das Argument wird allgemein als stichhaltig gewertet. In Wirklichkeit ist das Argument aber nichts weiter als eine Annahme, es ist eine Vorhersage, was eine Person gemacht hätte, hätte es etwas nicht gegeben, was es gab. Meiner Meinung nach ist diese Argumentation absurd.</p>
<p>Nehmen wir an da ist ein Mensch mit einem geringen oder keinem Einkommen. Er lädt sich eine Software kostenlos aus dem Internet, weil er an dieser Interesse hat und es sich gleichzeitig nicht leisten kann, diese zu kaufen. Dieses Beispiel dürfte unter anderem besonders auf Schüler, Studenten und Auszubildende zutreffen.</p>
<p>Ist es für den Hersteller der Software nicht von Vorteil, wenn sich Schüler, Studenten oder Auszubildende diese Software kostenlos beschaffen, sich damit vertraut machen und diese in ihren Alltag integrieren? Wenn eine dieser Personen aus der Gruppe im Verlauf ihres Lebens die Entscheidung zu treffen hätte, welche Software er in seiner Arbeitswelt einsetzt, was glauben Sie für welche Software er sich entscheiden würde? Um etwas konkreter zu werden: Photoshop zum Beispiel kann man sich als Geringverdiener oder ohne Einkommen nicht leisten. Würde man später, ohne sich jemals mit der Software vertraut gemacht zu haben, entscheiden müssen mit welcher Software man arbeiten möchte, würde man sich doch z.B. für das kostenlose Programm Gimp entscheiden. Also ist es für Adobe von Vorteil, wenn man sich mit der Software früh vertraut macht.</p>
<p>Würde die Software, von jemandem benutzt werden, der sich diese offiziell beziehungsweise legal ebenfalls nicht leisten kann und damit auch niemals professionell arbeiten wird, wo ist dann der Schaden? Oder nehmen wir sogar an, derjenige, der die Software illegal herunter geladen hat und diese benutzt, könnte sich leisten diese auch zu kaufen, würde das aber nicht tun und das Geld lieber für etwas anderes ausgeben. Da er aber gratis die Software beschaffen kann, lädt er sich diese runter. Wo ist der Schaden? Im besten Fall, würde sich auch dieser Fall zum positiven wenden und der Hersteller der Software würde im Laufe der Zeit einen Kunden dazu gewinnen. Im schlimmsten Fall, passiert das, was passiert wäre, hätte sich derjenige die Software nicht runtergeladen.</p>
<p>Als ein Beispiel aus einem vollkommen anderen Umfeld eignet sich die Musik-CD sehr gut. Wenn sich ein Schüler 20 CDs digital und illegal auf seinen Computer lädt; die Plattenfirma hinter diesen CDs behauptet, er hätte einen Verlust von 20 mal 15 € eingefahren, weil eine CD 15 € kostet, dann behauptet sie, dass der Schüler sich tatsächlich für  300 € CDs gekauft hätte, hätte er nicht die Möglichkeit des Downloads gehabt. Hat Jemand etwa Zweifel daran?</p>
<p>Wenn es um das Urheberrechtsgesetz geht, kommt noch eine sehr unangenehme Komponente hinzu. Es gibt Anwälte, die sich darauf spezialisieren mit Abmahnungen Geld zu verdienen. Das ist kein Märchen. Es handelt sich dabei leider auch nicht um Einzelfälle, sondern es gibt Kanzleien die sich mit dubiosen Mitteln Geld in die Taschen schaufeln. Was ich persönlich erschreckend finde, ist das es so lange nicht gelungen ist dagegen vorzugehen. Es wurden in der Vergangenheit zwar Gesetze erlassen, die dafür sorgen sollten, dass die Geldbeträge bei ersten Abmahnungen gering gehalten werden sollten, aber wie man sich gut vorstellen kann, haben gewisse Anwälte eine Lücke gefunden, sich auf andere Paragraphen bezogen, um diese &#8220;Hürde&#8221; leicht zu überwinden. Es darf nicht sein, dass Lobbyisten überhand gewinnen und absurde Geldbeträge verlangt werden dürfen bei Urheberrechtsverletzungen. In den USA haben Lobbyisten die Sache längst in der Hand, da wird über Abschrecksummen in Höhe von mehreren Millionen geklagt. Dabei ist das Schicksal einzelner Menschen gleichgültig, denn es geht um Wirtschaft.</p>
<p>Ich möchte nicht, dass Anwälte im Auftrag der Plattenfirmen klagen, Familien in den Ruin treiben, sich bereichern. Es kann auch nicht sein, dass die deutsche Justiz dafür benutzt wird, das „Abschreckungsmittel“ der Plattenfirmen zu sein, dass diese Geld kassieren und Anwälte, die vom Staat ausgebildet wurden an deutschen Universitäten, ihren Beruf dazu missbrauchen um jeden Preis Kohle zu schaufeln. Alles hat seine Grenzen.</p>
<p>Justiz sollte mit Gerechtigkeit assoziiert werden. Anwälte sollten mit Recht assoziiert werden, und damit meine ich nicht das Recht sich um jeden Preis die Taschen zu füllen. Das wird aber schwierig, wenn sich die Lage nicht ganz schnell ändert.</p>
<p>Interessanter Link zum Thema: <a href="http://carta.info/26165/den-gordischen-knoten-durchschlagen-ideen-fuer-ein-neues-urheberrechtskonzept/comment-page-1/#comment-20985"><br />
Den gordischen Knoten durchschlagen – Ideen für ein neues Urheberrechtskonzept</a></p>
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		<title>Wer sind die Verantwortlichen für das Desaster bei der Loveparade 2010</title>
		<link>http://bloggii.de/wer-sind-die-verantwortlichen-fur-das-disaster-bei-der-loveparade-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 23:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade Massenpanik]]></category>

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		<description><![CDATA[Also halten wir fest: Die Loveparade war eine Millionenveranstaltung. Bei der letzten Parade waren über 1,5 Millionen Menschen anwesend und es wurde ein Rekord gefeiert. Die Loveparade in Duisburg, wenige Kilometer vom letzten Veranstaltungsort entfernt, wurde aber nur auf 250 000 Menschen ausgelegt. Dennoch wurden die doppelte Menge von Besuchern bei der Polizei angemeldet, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Also halten wir fest: Die Loveparade war eine Millionenveranstaltung. Bei der letzten Parade waren über 1,5 Millionen Menschen anwesend und es wurde ein Rekord gefeiert. Die Loveparade in Duisburg, wenige Kilometer vom letzten Veranstaltungsort entfernt, wurde aber nur auf 250 000 Menschen ausgelegt. Dennoch wurden die doppelte Menge von Besuchern bei der Polizei angemeldet, also 500 000. Schon am Mittag brüstete sich der Veranstalter aber mit der Zahl von einer Million Besuchern. Klare Angaben gibt es noch nicht über die Besucherzahl, diese werden aber teilweise mit bis zu 1,4 Millionen Besuchern benannt, folglich ziemlich das Dreifache von der Zahl, die die genehmigten Besuchermenge um das Doppelte überstieg – also stolze Sechsfache der offiziell von der Stadt genehmigten Menge .</em></strong></p>
<p>Nun fragt man sich, wer sind die Verantwortlichen. Es gibt drei Ebenen, die Veranstalter, die Politik, die Einsatzkräfte. Wer nun den Verantwortlichen auf einer Ebene sucht, wird schlicht und einfach nicht fündig werden.<span id="more-109"></span></p>
<p>Die Veranstalter hatten Profit im Kopf. Sie übten Druck aus, wollten die Kosten niedrig halten, es wurde über Bestimmungen verhandelt und Regeln außer Kraft gesetzt. Die Fluchtwege fielen kürzer aus, die Breite der Notausgänge wurde geschmälert (das Ganze aber ausgelegt nur auf 250.000 Menschen). „In der ‚Genehmigung einer vorübergehenden Nutzungsänderung‘ mit dem Aktenzeichen 62-34-WL-2010-0026 vom 21. Juli 2010 sei außerdem auf die sonst obligatorischen &#8220;Feuerwehrpläne&#8221; verzichtet worden. Dafür sollten maximal 250.000 Menschen auf das Gelände gelassen werden.“ –stern.de. Es gibt weitere Hinweise auch eine schlechte Organisation. Die Wege sollen nicht ausgeschildert gewesen sein, so dass der Eindruck von Disorientation und Chaos provoziert wurde. Die Interessen der Besucher standen ganz klar im Hintergrund. Wäre auch der Platz sicher gewesen, war er dennoch viel zu eng um ausgelassen feiern zu können.</p>
<p>Die Politik hatte dafür zu sorgen, dass die Menschen im Vordergrund standen. Dabei hat man versagt. Es fing schon auf Landesebene an, dass man den Druck weitergab, die Loveparade muss stattfinden, die Metropole Ruhr ist wichtig und wir müssen unser Image ändern. So ging&#8217;s auf lokaler Ebene weiter. Man hatte den Druck im Nacken sitzen, die Loveparade, dessen Image und Realisierung waren wichtiger als die Sicherheit der Menschen. Warnungen wurden ignoriert. Kritiker wurden massiv unter Druck gesetzt. Es wurden Stimmen laut, der ehemalige Polizeipräsident von Duisburg solle abgesetzt werden, weil er Kritik zu Loveparade bzw. dessen Veranstaltungsort geäußert hatte. Die Veranstaltung wurde so durchgeboxt, dass es letztlich im (Kosten)Plan der Veranstalter und der Stadt passte. Nochmal die Frage, wie konnte es sein dass eine Millionenveranstaltung auf 250 000 Menschen ausgerichtet war? Die Loveparade musste stattfinden, da gab es weder Zweifel noch einen Ausweg.</p>
<p>Die Einsatzkräfte vor Ort haben ein Argument auf ihrer Seite, welches die anderen Beschuldigten nicht haben. Die Planung von oben hätte so verlaufen müssen, dass die Polizei vor Ort nicht hätte überfordert sein dürfen. Warnungen seitens der Polizei und Feuerwehr hätten gehört werden müssen! Aber das ist nur ein Argument, Kritik gibt es genug. Wie konnte es sein dass man die Schleusen geöffnet hat und dadurch die Massen durchströmen ließ. Es hätte doch Aufklärung stattfinden müssen im Vorfeld, das genau so sowas auf einer Veranstaltung diese Größe nicht stattfinden darf. Dann folgten die Absperrungen, die theoretisch in der Planung eventuell richtig gewesen wären, wenn denn tatsächlich „nur“ 250 000 Menschen anwesend gewesen wären. Sie waren aber fatal. Stimmen werden immer lauter, dass auch diese Absperrungen zu den Staus führte, den Druck erhöhte, die Panik auslöste. Es hätte nicht einen Wagen durch eine viel zu verdichtete Masse von Menschen fahren dürfen. Es war falsch, die Treppe zu öffnen, diese nicht zu sprengen im Vorfeld oder wenigstens todessicher abzuschirmen. Es war ebenfalls falsch, was die einzelnen Beamten In dem Augenblick sicherlich nicht einsehen konnten, das den Menschen geholfen wurde die nach oben klettern wollten. Dies hätte verhindert werden müssen (natürlich im Vorfeld bevor es zu Panik kam).  Es kommt hinzu, dass ein weiterer Ausgang existierte der aber zu lange geschlossen blieb, ein weiterer fataler Fehler. Eines der beiden banalsten und meiner Meinung nach auch der schlimmsten Fehler ist aber, dass kein Megaphon vorhanden war. Das ist unvorstellbar. Bei dieser Menge von Menschen in Millionenhöhe, oder wie man auch auf dem Papier ausgegangen war in Höhe von Hunderttausenden, gab es kein einziges Kommunikationsmittel. Es ist für mich schlicht und einfach komplett unbegreifbar wie das passieren konnte.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle nicht unvernünftig sein. Ich weiß, dass besonders bei der letzten Passage bei der Urteilsbildung mit besonderer Vorsicht vorzugehen ist. Uns fehlt das Fachwissen. Es ist aber sehr gut möglich, dass wenn einzelne Punkte hätten bedacht werden können, dass die Katastrophe weitaus kleiner ausgefallen oder gar hätte komplett vermieden werden können.</p>
<p>Es wird deutlich, dass das Konzept absolut zum Wohle der Wirtschaft, nicht zum Wohle der Besucher ausgerichtet war!</p>
<p>Gerne könnt ihr hier diskutieren: <a href="http://forum.bloggii.de/">http://forum.bloggii.de/</a></p>
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		<title>Rekonstruktion der Massenpanik bei der Loveparade 2010 in Duisburg</title>
		<link>http://bloggii.de/rekonstruktion-der-massenpanik-bei-der-loveparade-2010-in-duisburg/</link>
		<comments>http://bloggii.de/rekonstruktion-der-massenpanik-bei-der-loveparade-2010-in-duisburg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Rekonstruktion Loveparade]]></category>

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		<description><![CDATA[Loveparade 2010 in Duisburg. Die Katastrophe findet ca. 17:00 Uhr statt. Das Szenario: die Anlage wo das eigentliche Fest stattfindet, liegt laut Angaben der Medien 2 km vom Hauptbahnhof entfernt. Die Menschenmasse soll von Ost und West rings um das Gelände kanalisiert und dann zum südlichen Eingang geführt werden. Das Problem hierbei ist, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Loveparade 2010 in Duisburg. Die Katastrophe findet ca. 17:00 Uhr statt.</p>
<p>Das Szenario: die <a title="Karte von Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,2895474,00.jpg" target="_blank">Anlage </a>wo das eigentliche Fest stattfindet, liegt laut Angaben der Medien 2 km vom Hauptbahnhof entfernt. Die Menschenmasse soll von Ost und West rings um das Gelände kanalisiert und dann zum südlichen Eingang geführt werden. Das Problem hierbei ist, dass der Eingang auch als Ausgang dient.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 479px"><img title="Karte von bild.de" src="http://bloggii.de/redaktion/wp-content/upload/2.jpg" alt="http://bloggii.de/redaktion/wp-content/upload/2.jpg" width="469" height="353" /><p class="wp-caption-text">Karte von bild.de</p></div>
<p><span id="more-77"></span>Es gibt verschiedene Angaben über die Besucherzahlen. Von morgens bis nachmittags sollen mit der Bahn ungefähr 105.000 Menschen angereist sein. Das ist eine Zahl, die konstant wiedergegeben wird. Die Zahl der Besucher insgesamt in der Stadt wird aber teilweise auf 1,4 Millionen Menschen geschätzt. Das Gelände soll für 250.000 Personen ausgerichtet gewesen sein.</p>
<p>Laut der Süddeutschen Zeitung teilte Erich Rettinghaus, NRW- Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigesellschaft mit dass, 500.000 Menschen zur Loveparade angemeldet waren aber nur 250.000 Menschen von der Stadt zugelassen wurden. Zudem soll aber der Oberbürgermeister Sauerland schon im Vorfeld in einem Interview von 1,4 Millionen Menschen als Besucher gesprochen haben.</p>
<p>Die Tragödie von Duisburg ist noch größer als vermutet. Der Leitende Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp korrigierte SPIEGEL ONLINE gegenüber die Anzahl der Verletzten auf 511, 43 davon seien noch in stationärer Behandlung, eine Person schwebe erneut in Lebensgefahr. 19 Menschen waren bei der Love Parade am Samstag gestorben, am Montagabend erlag eine Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen &#8211; das 20. Opfer.</p>
<p>In der Massenpanik starben 11 Frauen und 8 Männer. Unter den Toten sind 11 Deutsche. Die anderen Opfer kommen aus den Niederlanden, Australien, Italien, China, Spanien und Bosnien. Die deutschen Opfer stammen laut Polizei aus Gelsenkirchen, Münster, Castrop-Rauxel, Bad Oeynhausen, Bielefeld, Mainz, Lünen, Hamm, Bremen, Steinfurt und Osnabrück. Das Alter der Opfer liegt zwischen 18 und circa 40 Jahren. Über das 20. Opfer liegen mir keine Informationen vor.</p>
<p>Jetzt gilt es zu rekonstruieren, wie es denn zu der eigentlichen Panik kam. Das ist freilich sehr schwer, weil man sehr viele Beobachtungen hat, die man letztlich zu einem konkreten Bild zusammenfügen muss. Das Problem bei der Sache ist, dass jeder Beobachter die Situation natürlich aus seiner eigenen Perspektive schon während der Beobachtung analysiert und interpretiert hat, was zur Folge hat, dass man teilweise verzerrte Realitäten zu einem Bild zusammenfügen muss welches der Wahrheit entsprechen soll. Das ist kaum möglich, vor allem mit den Informationen die mir ihr zur Verfügung stehen. Daher werde ich einfach berichten, wie ich es mir erkläre. Es sollte jedem klar sein, dass es eine Interpretation von mir ist, welche auch von logischen Schlüssen von mir genährt wird an den Stellen, an denen mir keine Informationen vorliegen.</p>
<p>Vor der Katastrophe ist der Platz, besonders der Zugang, sehr voll. Zu Anfang seien am Eingang Kontrollen durchgeführt worden. Als der Andrang immer größer wurde, sei die Kontrolle aufgehoben worden. Die Folge war, dass die Masse zwar schneller durchströmte aber gleichzeitig in viel zu hohen Mengen. Dadurch dass die Massen gleichzeitig ein- und aus strömten, erhöhte sich der Druck massiv. Laut Augenzeugen gab es kein Weiterkommen. Menschen standen teilweise stundenlang an einem Fleck. Die Menschen suchten nach einem Ausweg. Dabei wurden auch  Absperrungen überwunden. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass neben der Enge, der wohl jeder normale Mensch entkommen wollen würde, auch Alkohol und Drogen im Spiel waren. Allerdings ergaben laut dem Spiegel Testproben, dass in diesem Jahr Alkohol und Drogen unterdurchschnittlich konsumiert wurden. Doch auch ohne Alkohol und Drogen muss der Adrenalinspiegel sehr hoch gewesen sein, denn die Menschen hatten Panik. Sie wollten raus aus dem Chaos.</p>
<p>Das Unglück passierte an einem ganz konkreten Ort, an der Hauptrampe am Ausgang des Tunnels, welche zum Gelände führt. Kommt man aus dem Tunnel sieht man meterhohe Mauern. Aus dem Tunnel heraus sind diese Mauern ebenfalls zu sehen. An dieser Mauer befindet sich eine einzige Treppe, die so schmal ist, dass nur ein bis maximal zwei Personen drauf passen. Die Menschen sahen diese Treppe und dachten das sei der einzige Ausgang, der einzige Fluchtweg aus diesem Druck, aus diesem Chaos, dem sie alle entfliehen wollten. Dies hatte zur Folge dass die Masse von hinten zu dieser schmalen Treppe gelangen wollte. Man kann sich vorstellen, dass mit der Zeit der Druck an der Treppe unerträglich wurde, denn von hinten drückten tonnenweise Menschen. Als die Situation eskalierte, war für Menschen, die vorne standen kein Handeln mehr möglich, denn der Druck von hinten war zu groß. Man konnte nicht zurückweichen auch wenn Jemand eine Person vor sich liegen sah, welche blau anlief. Es wird von Augenzeugen berichtet, dass Menschen teilweise zu viert übereinander lagen. Man konnte sich aber mit den Menschen, die mehrere Meter weiter hinten standen und drückten nicht verständigen. Der Druck lässt nicht nach.</p>
<p>Es ist außerdem oft von einer Absperrung die Rede, die die Polizei einrichtete. Von Augenzeugen wird an dieser Absperrung stark gezweifelt und diese wird mit in die Verantwortung gezogen für die Eskalation der Situation. Spekulationen der Zeugen besagen, dass wenn es die Absperrung nicht gegeben hätte, der Druck nicht so gestiegen wäre. Diese Absperrung ist auf YouTube Videos zu beobachten.</p>
<p>Zudem soll der Effekt durch einen Streifenwagen der durch die Menge fuhr, verstärkt worden sein. Dieser Streifenwagen ist tatsächlich auf mehreren Videos in YouTube wahrzunehmen. Es ist auch deutlich zu sehen, dass dieser Wagen Menschen den letzten Raum raubte, denn als er zur Rampe gelangt war, war es an der Stelle brechend voll. Ein Augenzeuge auf YouTube macht unter anderem diesen Streifenwagen für die Eskalation verantwortlich.</p>
<p>Es ist noch von einem anderen Unglücksort die Rede, die Stelle an den Plakatwänden. Diese befinden sich nah an der Treppe. An dieser Stelle standen Container, an denen Menschen hoch kletterten um aufs Gelände zu gelangen. Von oben wurden Kabel gereicht, an denen verzweifelte Menschen versuchten hochzuklettern. Dies war durch die glatten Betonwände jedoch unmöglich – sie stürzten ab. Außerdem kletterten Menschen an einem Lautsprechermast hoch. Wie es aber scheint, kamen Menschen durch den Druck der Masse ums Leben. Tote scheint es hauptsächlich auf der Hauptrampe an der Treppe gegeben zu haben.</p>
<p>Es gibt viele Beschwerden seitens der Augenzeugen. Es sollen Notausgänge nur spärlich und zu langsam geöffnet worden sein. Auch die zweite, etwas kleinere Rampe, wurde nicht freigegeben. <strong><em>Nicht mal ein Megaphon war am Ort des Geschehens.</em></strong> Ein ausgebildeter Sanitäter beschwerte sich zum Beispiel, dass er nicht helfen durfte, weil die Polizisten nicht in der Lage waren ihm zuzuhören und sich anzuhören dass er dazu berechtigt war. Eine Person soll von einem Polizisten sofort für tot erklärt worden sein, nachdem dieser seinen Puls gemessen hatte. Die Beamten schienen überfordert. Menschen sind empört, dass den Warnungen, die eine halbe Stunde bis dreiviertel Stunde vor dem Unglück erfolgten, nicht nachgekommen wurde. Beteiligte sollen den Beamten Konkrete Hinweise gegeben haben, dass die Situation drohte zu eskalieren.</p>
<p>Die schreckliche Nachricht über die Katastrophe verbreitete sich über Medien wie ein Lauffeuer. Menschen wurden nicht mehr zu Loveparade gelassen. Der Bahnhof wurde abgeriegelt. Züge aus anderen Städten fuhren Duisburg nicht mehr an. So werden weitere Massen vom Ort des Geschehens abgehalten. Allerdings kommt so auch niemand mit dem Zug nach Hause.</p>
<p>Von der Stimmung vor Ort gibt es sehr unterschiedliche Berichterstattungen. Man sprach zum Teil von einer friedlichen Stimmung. Allerdings soll es laut Medien sogar zu Schlägereien gekommen sein. Auch ein DJ berichtete über ähnliche Aggressionsausbrüche. Klar ist, dass manche alkoholisiert und mit Drogen zugedröhnt waren.</p>
<p>Die Kritik war vor der Veranstaltung schon sehr groß sowohl von Otto Normalverbrauchern, die in Foren und Kommentaren geäußert wurden, wie man das bei Spiegel Online nachlesen kann als auch vom Lokaljournalisten. Laut Medienberichten soll es diese Kritik aber auch von der Polizei und von der Feuerwehr schon Monate vorher gegeben haben. Auf die Frage was das schlimmste Szenario sein könnte, antworten die Veranstalter und der Krisenstab auf der Pressekonferenz am Morgen der Loveparade jedoch stolz, ein Unwetter wäre wohl das größte Problem. Ein Feuerwehrsprecher gibt an, die Planungen liefen seit ca. einem halben Jahr, weshalb sie optimal vorbereitet seien.</p>
<p>Auf der Pressekonferenz nach dieser Katastrophe werden kaum Antworten gegeben. Die Verantwortlichen wirken befremdend und provozierend in dem Sinne, dass sie jede Schuld von sich weisen und teilweise die Schuld auf die Besucher abschieben. So hätte man die Absperrungen nicht überwinden dürfen. Niemand zeigt sich im Geringsten verantwortlich.</p>
<p>‚Sah das Sicherheitskonzept ursprünglich nicht eine strikte Trennung von ankommenden und fortgehenden Besuchern vor? Der Leiter des Krisenstabes, Ordnungsdezernent Wolfgang <em>Rabe</em>: &#8220;Dazu werde ich mich nicht äußern.&#8221;‘</p>
<p>Spiegel online veröffentlichte eine Meldung, die auf eine Vertuschungsaktion der Polizei hinwies. Die Computer der Beamten sollen bereinigt worden sein, alle E-Mails und Meldungen inklusive Befehlsplänen sollen vernichtet worden sein. Diese Information solle von einem Beamten stammen. Sie wurde von der Polizei allerdings als falsch zurückgewiesen. Man könne alle Unterlagen anfordern und einsehen.</p>
<p>Es laufen zurzeit mehrere Ermittlungsverfahren. Zwei Verfahren wurden von der Staatsanwaltschaft direkt nach der Katastrophe eingeleitet. Diese Verfahren richteten sich gegen unbekannt. Auch gegen den Oberbürgermeister sollen Anzeigen eingegangen seien. Die Ermittlungen werden sicherlich andauern. Klar ist aber, die Beteiligten und Verantwortlichen werden höchstens mit Bewährungsstrafen zu rechnen haben.</p>
<p><strong>Professor Schreckenberg (Interviewspiegel online):</strong></p>
<p>Laut Professor Schreckenberg wurde der Austragungsort 2 km vom Hauptbahnhof gewählt um den Andrang der Menschen zu mindern. Das Problem dabei bestand darin, dass es nur eine Straße gab um auf das Gelände zu gelangen oder es auch wieder zu verlassen. Ursprünglich war gedacht, dass die Ströme der Menschen die kamen und gingen getrennt wurden, so dass sie aneinander vorbeiströmten. Laut des Zitats von Spiegel online wurde das zunächst auch umgesetzt (was nicht bekannt zu sein scheint), allerdings nur durch Sperrgitter, was zur Folge hatte, dass diese umkippten und sich die Menschenmengen vermischten. Als Folge sei der Ein- und Ausgang blockiert gewesen.</p>
<p>Professor Schreckenberg wird vielfach zitiert: „Wenn der Tunnel die Lösung ist, muss das bis ins Letzte durchgeplant werden.“ Es sollte eine Überlappung der Menschenströme vermieden werden, worin man letztlich versagt hat. Außerdem habe er zu Videoüberwachung geraten. Die Treppe hätte besser abgeschirmt oder laut Professor Schreckenberger gar gesprengt werden sollen. Die Planung schien korrekt, die Umsetzung wiederum nicht.</p>
<p>‚„Wenn der Tunnel geschlossen wird, sollten die Notausgänge geöffnet werden“, sagt er. Außerdem bräuchten die Menschen Ansprache: „Die Menschen brauchen eine Perspektive, dass und wann es weitergeht. Dann bleiben sie auch ruhig.“‘ – stern.de</p>
<p><em>Kommentar</em>:</p>
<p>Wie Professor Schreckenberger zugibt, waren seine Warnungen viel zu leise. Dem stimme ich zu. Dieser Mann beschäftigt sich beruflich hauptsächlich mit solchen Phänomenen. Er wusste was passieren würde, beziehungsweise was mit einer hohen Wahrscheinlichkeit passieren könnte wenn man seine Sicherheitsvorkehrungen übergeht. Natürlich hätten die Veranstalter, die Organisatoren nicht so ignorant sein dürfen, aber in dem Fall ist doch die Aufgabe des Gutachters so laut wie möglich zu schreien, sich auch an die Medien zuwenden.</p>
<p>Erstens wird gesagt, dass die Menschenmassen auf jeden Fall hätten getrennt werden müssen. Wie kann man dies bei über 1 Million Menschen in Feierlaune inklusive Alkohol und Drogen mit einem einfachen Sperrgitter übernehmen? Was ich besonders bitter finde, ist die Tatsache, dass für den Professor die Gefahr die von dieser Treppe ausging, bewusst war. Für mich ist es eindeutig, dass wenn diese Treppe nicht erreichbar gewesen wäre, dass der tödliche Druck der Masse au der Rampe wesentlich geringer gewesen wäre. Eventuell hätte es dennoch Verletzte oder gar Tote gegeben, aber nicht so viele. Auch was Professor Schreckenberger in anderen Artikeln, in früheren Artikeln bei Spiegel online über seine Forschung preisgibt, zeigt in aller Deutlichkeit welche Gefahrenquelle diese Treppe darstellte. Menschen aus großer Entfernung sahen nur diesen Zufluchtsort, sie konnten keine Empathie für die Menschen vorne entwickeln, weil sie keine Möglichkeit hatten das Geschehen mitzubekommen. Also schoben sie von hinten und zerquetschten vorne Menschen, ohne es zu wissen. Schreckenberg untersuchte zum Beispiel, dass es wichtig sei vor allen Notausgängen eine Säule aufzustellen. Dies verhindere einen zu großen Druck auf diesen Punkt. Bei der Loveparade geschah das genaue Gegenteil. Tausende von Menschen bekamen einen einzigen, winzigen Zufluchtsort vorgeführt, der als die einzige Lösung schien.</p>
<p>Hinzu kommt, wie der Professor schon erwähnt hat, dass ein Kommunikationsmittel fehlte. Wie kann es sein, dass bei einer solchen Veranstaltung ein Megaphon fehlt. Was wäre passiert, wenn ein höherer Beamte am Ort des Geschehens den Überblick hätte behalten können, ein Megaphon oder eine Lautsprechereinrichtung am Ort gehabt hätte, und den Menschen hätte durchsagen können, dass es vorne Verletzte gibt, dass es gleich weitergehen kann, dass man Ruhe behalten soll. Wäre dann eventuell der tödliche Druck vermeidbar gewesen?</p>
<p>Oder wenn man noch einen Schritt weiter geht: Hätten die Polizisten die Menschen an dieser Treppe hochziehen dürfen? War das nicht ein absolut falsches Signal? Hätte die Treppe nicht um jeden Preis verbarrikadiert werden müssen?</p>
<p>Oder zoomen wir raus auf eine andere Ebene. Wieso war ein Gelände für eine Veranstaltung, die das letzte Mal über 1,5 Millionen Besucher hatte auf maximal 250 000 Besucher ausgelegt? Das ist die Zahl, die die Stadt als Besucherzahl genehmigt hatte. Warum hätte das Event wenige Kilometer vom letzten Veranstaltungsort beim nächsten Stattfinden nur maximal ein Sechstel der Besucher anziehen sollen?</p>
<p>Ist an dieser Stelle nicht klar, dass das Konzept an sich absolut zum Wohle der Wirtschaft, nicht zum Wohle der Besucher ausgerichtet war? Wäre auch niemand gestorben, wäre das Fest von Anfang an viel zu unbequem gewesen. Der Platz war schlicht und einfach nicht ausreichend um fröhlich und ausgelassen feiern zu können.</p>
<p>Hierbei gilt es zu bedenken, dass wir nicht wissen was genau passiert wäre, wie viele Menschen noch hinzugekommen wären, wenn man diese Nachricht an den Bahnhöfen nicht verbreitet hätte, wenn man den Hauptbahnhof nicht abgesperrt hatte, wenn diese Nachricht übers Fernsehen und Radio nicht an die potentiellen Besucher gelangt wäre. Wäre eventuell sogar noch eine größere Katastrophe möglich gewesen?</p>
<p>Bei der Planung sollen außerdem Vorschriften gelockert worden sein. Die Breite für die Notausgänge wurde z.B. nicht eingehalten.</p>
<p>Ein fataler Fehler war es, dass die Kontrolle zu Anfang des Tunnels aufgehoben wurde um die Massen bewältigen zu können und mit möglichst hoher Geschwindigkeit durchzuschleusen. Wahrscheinlich hat das die Kapazitäten des Tunnels gesprengt. Kurz vor der Katastrophe soll es zu einer Sperrung gekommen sein, welche dann sozusagen an der falschen Stelle stattfand und Situation verschlimmerte. Insgesamt herrscht Kritik, dass nur ein Weg zum Gelände führte obwohl es durchaus alternative Wege gab, die aber schon nach Plan gesperrt bleiben sollten.</p>
<p>Von den Verantwortlichen heißt es, dass das Gelände niemals überfüllt gewesen sei.  Wenn es denn der Fall wäre, warum hätte dann die Polizei Stücke absperren müssen? Zum Teil wird er diese Absperrung verantwortlich gemacht für das Unglück.</p>
<p><strong>Kommentar zum Ende der Party:</strong></p>
<p>Auch die Kritik, dass die Veranstaltung bis 23:00 Uhr weiterlief ist vorhanden. Ich bin nicht einer von denjenigen, der nicht versteht, dass die Veranstaltung zunächst hätte weiterlaufen müssen um eine Massenpanik zu vermeiden. Andererseits ist für mich nicht ersichtlich, warum die Musik nicht etwas leiser gedreht werden konnte oder warum die Party, und das war eine Party neben Leichen, wirklich bis 23:00 Uhr, also fast bis zum Schluss laufen musste.</p>
<p><strong>Kommentar zu YouTube Videos:</strong></p>
<p>YouTube ist eine Quelle, wo man Amateurvideos betrachten kann. Teilweise werden diese Videos kritisiert, weil sie nur die Sensationslust befriedigen sollen. An dieser Stelle bin ich entschieden anderer Meinung. Natürlich mag es Menschen geben, die die Videos nur zu diesem Zweck anschauen. Aber das Videomaterial dient auch dazu, bei der Verarbeitung der Geschehnisse zu helfen, indem in den Kommentaren mit anderen Menschen diskutiert wird und sich die Augenzeugen mitteilen können. Andererseits gibt es besorgte Menschen, die nicht dabei waren, sich aber ein Bild vom Geschehen machen möchten um das Unbegreifbare zu begreifen. Noch eine weitaus wichtigere Funktion erfüllen die Videos ebenfalls. Sie dienen als Beweismaterial. Heutzutage ist es nicht mehr möglich wie früher, ein solches Ereignis zu vertuschen und zu verdrehen. Dazu gibt es einfach viel zu viel Videomaterial. Dieser Punkt ist immens wichtig, da die Menschen teilweise beängstigt sind, dass es Vertuschungsversuche geben könnte.</p>
<p>Die einzelnen Videos können aber nicht zur Aufklärung dienen. Sie sind zu wenig kommentiert. Außerdem wurde dazu das Geschehen von einzelnen zu bröckelig dokumentiert. Die einzelnen Videos müssen analysiert und das Puzzle zusammengefügt werden. Zum Beispiel habe ich bisher kein Video gesichtet in dem klar wird, wie es genau zur Panik kam. Von mir gesichtetes Material zeigt eher eine aufgewühlte aber dennoch kontrollierte Menge, die in der Lage ist die Schwächsten abzutransportieren.</p>
<p>Dennoch wird das Chaos sehr deutlich. Menschen klettern über irgendwelche Mäste. Es ist überall viel zu eng. Da steht ein Container, über welchen die Menschen ebenfalls über eine Leiter auf das Geländer kommen wollen. Auch dieser Container ist absolut überfüllt.</p>
<p>Andere Videos wiederum (die zum späteren Zeitpunkt aufgenommen wurden) sind viel zu heftig, so dass sie nicht im TV gezeigt werden können. Auch im Ausland werden diese nur geschnitten gezeigt. Die Bilder sind grauenvoll. Manche Menschen sind ohnmächtig und man weiß nicht ob sie überlebt haben. Nachdem die Lage abgeklungen ist, wachen Personen über Verunglückte die auf dem Boden liegen, damit die noch vorhandene große Menge von Menschen nicht über die Verletzten trampelt.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 571px"><img class=" " title="Karte von Süddeutsche.de" src="http://bloggii.de/redaktion/wp-content/upload/1.jpg" alt="http://bloggii.de/redaktion/wp-content/upload/1.jpg" width="561" height="864" /><p class="wp-caption-text">Karte von Süddeutsche.de</p></div>
<p>Hintergrundinformation über Massenpanik, Informationen aus der Forschung:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,708368,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,708368,00.html</a></p>
<p>Augenzeugen berichten:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~E22C5B69612CB48868FF4F9A0C0568144~ATpl~Ecommon~SMed.html">faz.net </a>(Verständlich, sachlich, mit interaktivem Kartenmaterial)</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/loveparade-augenzeugin-im-interview-sensationsgierige-haben-die-stufen-blockiert-1.979339">http://www.sueddeutsche.de/panorama/loveparade-augenzeugin-im-interview-sensationsgierige-haben-die-stufen-blockiert-1.979339</a></p>
<p><a href="http://www.stern.de/panorama/augenzeugenbericht-von-der-loveparade-zurueck-hier-sterben-menschen-1586833.html">http://www.stern.de/panorama/augenzeugenbericht-von-der-loveparade-zurueck-hier-sterben-menschen-1586833.html</a></p>
<p>Videodokumentation von Spiegel TV:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/flash/0,,23952,00.html">http://www.spiegel.de/flash/0,,23952,00.html</a></p>
<p>Als Quellen dienten Spiegel.de, Stern.de, Morgenpost.de, Bild.de, süddeutsche.de</p>
<p>Bei Bedarf bin ich bereit meine komplette Notizen inklusive genaueren Quellenangaben zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt tauchen immer wieder neue Berichte auf mit neuen Informationen. Ich als Einzelner kann diese Informationen nicht allein verarbeiten und aufbereiten, so dass ich nicht  auf dem aktuellsten Stand sein kann. Ich bitte für Verständnis.</p>
<p>Randnotiz: in den Medien ist von der Metalltreppe die Rede, diese existiert aber nicht. Auf den Bildern und auf den Videoaufnahmen ist ziemlich deutlich zu erkennen dass die Treppe aus Beton oder Ziegelsteinen besteht. Warum diese Treppe immer wieder als Metalltreppe bezeichnet wird, ist für mich unklar. Ich gehe davon aus das es einfach voneinander abgeschrieben wurde…</p>
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		<title>Warum werden hart arbeitende Menschen bestraft?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 21:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BAföG]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[In erster Linie wird man als allein erziehender Elternteil bei den Steuerangaben bestraft, denn man zahlt quasi so viel, als wäre man alleinstehend. Familien (mit Mutter, Vater, Kind) bekommen &#8220;Vergünstigungen&#8221; (weil die Mutter arbeiten kann, der Vater auch, und die Familie also mehr Geld hat &#8211; Logik? Keine). In zweiter Linie werden auch die Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In erster Linie wird man als allein erziehender Elternteil bei den Steuerangaben bestraft, denn man zahlt quasi so viel, als wäre man alleinstehend. Familien (mit Mutter, Vater, Kind) bekommen &#8220;Vergünstigungen&#8221; (weil die Mutter arbeiten kann, der Vater auch, und die Familie also mehr Geld hat &#8211; Logik? Keine). In zweiter Linie werden auch die Kinder bestraft, wenn es z.B. um BAföG geht.</p>
<p>Sind die Eltern geschieden oder ein Elternteil nicht aufzufinden bzw. verstorben und ein Elternteil verrichtet ehrliche Arbeit,  bekommt man als Kind eine gewisse Summe, die deutlich unter der Summe liegt, wäre der Elternteil arbeitslos, auch wenn es einen wohlhabenden Lebensgefährten (Ehemann/Ehefrau) hätte. Also, wer arbeitet, dessen Kind bekommt weniger.</p>
<p>Von der BAföG Summe hängt es außerdem ab, ob man Studienbeitragsdarlehen zurückzahlen muss, volle- oder Teilermäßigungen bekommt.</p>
<p>Im Endeffekt darf man sich ärgern, dass der Elternteil arbeitet&#8230; Wer mehr tut, bekommt weniger.</p>
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		<title>Geduld bitte ;)</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 21:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin nicht &#8220;sehr weit&#8221; bisher, aber da es nicht grad Viele kümmert, finde ich das nicht wild Dauert also einwenig&#8230; Wenn mal Jemand was mirzuteilen hat, immer her damit&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht &#8220;sehr weit&#8221; bisher, aber da es nicht grad Viele kümmert, finde ich das nicht wild <img src='http://bloggii.de/redaktion/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Dauert also einwenig&#8230; Wenn mal Jemand was mirzuteilen hat, immer her damit&#8230;</p>
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		<title>Kündigung &#8211; zu laut geatmet</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte auf folgenden Artikel aufmerksam machen, Handy am Arbeitsplatz aufgeladen: Kündigung. Ich frage mich was mit manchen Unternehmen los ist und was für ein Monster die Geschäftsführung sein muss, wenn sie einen 50 jährigen Mann wegen Handyladungen am Arbeitsplatz nach 14 Jahren entlässt, oder einen Verkäufer wegen paar Cent&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte auf folgenden Artikel aufmerksam machen, <a href="http://www.sueddeutsche.de/65X38X/2995219/Handy-am-Arbeitsplatz-aufgeladen-Kuendigung.html">Handy am Arbeitsplatz aufgeladen: Kündigung.</a> Ich frage mich was mit manchen Unternehmen los ist und was für ein Monster die Geschäftsführung sein muss, wenn sie einen 50 jährigen Mann wegen Handyladungen am Arbeitsplatz nach 14 Jahren entlässt, oder einen Verkäufer wegen paar Cent&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bloggii kommt wieder!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 00:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wollte nur ein kleines Lebenszeichen von mir geben und jeden versichern, der gewollt oder ungewollt, absichtlich oder zufällig, auf dieser Seite landet, dass die Seite zurück kommen wird. Sie wird allerdings nicht wie in gewohnter Form zurückkehren, denn diese war schon von Anfang an eine halbe Todgeburt. Bloggii bekommt einen ganz neuen und frischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte nur ein kleines Lebenszeichen von mir geben und jeden versichern, der gewollt oder ungewollt, absichtlich oder zufällig, auf dieser Seite landet, dass die Seite zurück kommen wird. Sie wird allerdings nicht wie in gewohnter Form zurückkehren, denn diese war schon von Anfang an eine halbe Todgeburt. Bloggii bekommt einen ganz neuen und frischen Anstrich, nicht nur äußerlich. Die ganze Struktur wird sich ändern. Es wird sich zu &#8220;meinem Blog&#8221; entwickeln, wo gerne andere auch Ihre Texte veröffentlichen können, aber das Hauptaugenmerk auf meine Wenigkeit und meine Produktion liegt. Der Sinn der Sache ist nicht, dass ich mein Ego stärken möchte, sondern dass mir so die Chance gegeben wird jede Woche einen neuen interessanten Artikel zu schreiben oder zwischendurch etwas zu bloggen ohne an der Philosophie der Seite anzuecken.</p>
<p>Zuvor war diese Seite als eine Plattform für viele kluge Leute aus meiner Schule gedacht, die hier schreiben sollten. Aufgrund versch. Umstände ist dieses Konzept gescheitert, also werde ich auf ein komplett neues Konzept setzen.</p>
<p>Im Zuge dieser Neuerung wird auch meinblog.bloggii.de aufgelöst. Falls jemand jetzt denkt, da hast du ja auch nichts geschrieben, richtig&#8230; Aber da hatte ich auch eine Struktur und kein Konzept. Dieses Mal wirds professionel <img src='http://bloggii.de/redaktion/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  *Lüge*</p>
<p>Besucht uns in ca. vier Wochen wieder und schauen wir mal, wie faul Mikheil war oder auch nicht <img src='http://bloggii.de/redaktion/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schließen oder nicht?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 22:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BLOGGII]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin noch recht unentschlossen, ob ich diese Seite komplett schließe oder nicht. Es scheint, als sei sie  auf langer Sicht gescheitert. Dabei spiele ich sicherlich eine wesentliche Rolle. Ich hätte mich eventuell mehr bemühen sollen, mehr Leute zu werben und die Seite bekannter zu machen. Man hätte sicherlich auch online Werbung machen können, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin noch recht unentschlossen, ob ich diese Seite komplett schließe oder nicht. Es scheint, als sei sie  auf langer Sicht gescheitert. Dabei spiele ich sicherlich eine wesentliche Rolle. Ich hätte mich eventuell mehr bemühen sollen, mehr Leute zu werben und die Seite bekannter zu machen. Man hätte sicherlich auch online Werbung machen können, auf verschiedene Wege&#8230;  Aber besonders das letzte wollte ich bewusst nicht tun.<span id="more-54"></span></p>
<p>Hinter Bloggii steht die Idee eine geschlossene Community aufzubauen, in der nicht jeder das Recht hat Artikel zu veröffentlichen. Dahinter steht der Wunsch nach Qualität. Das Internet ist groß und breit, jeder kann schreiben und viele tun es. Es würde keinen Sinn ergeben, eine weitere Seite ins WWW zu werfen, das exakt das tut, was schon tausendmal von einer anderen getan wird.</p>
<p>Die einzige Möglichkeit Qualität statt Quantität zu gewährleisten, war Leute einzusetzen, die ich kannte. Ich musste wissen, dass die Autoren dieser Seite in der Lage sind Texte zu kreieren, deren Niveau höher liegt, als die der durchschnittlichen WWW Welt. Hier schließt sich die Onlinewerbung von selbst aus. Hier werden auch meine anderen Möglichkeiten stark begrenzt. Ich kann nur Personen fragen, die ich selbst gut einschätzen kann. Andererseits hätte ich vielleicht etwas weniger kritisch sein sollen und meine Ansprüche etwas herunterstufen sollen. Dann hätten wir eine höhere Produktionsrate&#8230;</p>
<p>Auch ist mir bewusst, dass die Seite nicht gerade interaktiv ist. Vor kurzem ist das Forum hinzu gekommen. Aber anscheinend reicht das nicht&#8230;</p>
<p>Welche Möglichkeiten stehen mir offen? Entweder ich führe eine tote Seite weiter, was Verschwendung gleicht oder ich belebe sie. Aber ich kann das nicht allein. Ich brauche Vorschläge. Deswegen schlage ich vor, dass die Leser, falls wir noch welche haben, als Kommentar Ihre Wünsche äußern, was sie von der Seite erwarten und welche Funktionen sie gerne hätten. Ich werde versuchen diese umzusetzen.</p>
<p>Der wichtigere Schritt ist aber, Autoren zu suchen, die ein Interesse haben, regelmäßig zu schreiben. Falls ihr Leute kennt, die wirklich schreiben möchten und können, dann schickt sie her. Es muss sich zunächst eine kleine, kluge, geschlossene Community aufbauen, die sich weiter wie ein Spinnennetz ausbreitet über Kontakte.  Wenn sich ein stabiler Kern etabliert hat, dann kann man auch für ein breites Publikum sorgen.</p>
<p>Es ist nicht so, als gäbe es gar keine Leser. Annas Artikel über Törleß erreicht über Suchmaschinen hunderte Menschen von Woche zur Woche. Artikel müssen nur geschrieben werden.</p>
<p>Also liebe Autoren und tote Autoren entscheidet euch, was ihr mit der Seite machen wollt. Entweder aus ihr wird eine nette tote Idee oder eine nette lebendige Idee. Das liegt in eurer Hand. Schreibt mir eure Ideen und Vorschläge, schreibt wie ich vorgehen soll und lasst uns gemeinsam einen Weg finden.</p>
<p>Ein besonderer Dank geht an Anna, deren hervorragende Artikel 90% der Seite ausmachen (wenn man meine nicht einbezieht).</p>
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		<title>Nicht lesen, sondern hören!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 18:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe vor nicht allzu langer Zeit zufällig die Seite vorleser.net im WWW entdeckt, die kostenlos Hörbücher zur Verfügung stellt. Ich habe mir das Hörbuch &#8220;In der Strafkolonie&#8221; von Frank Kafka runtergeladen und angehört. Ich war überrascht, denn dieses Beispiel war anscheinend von einem professionellen Sprecher, was ich nicht erwartet hatte. Daher vermute ich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor nicht allzu langer Zeit zufällig die Seite <a href="http://www.vorleser.net/">vorleser.net</a> im WWW entdeckt, die kostenlos Hörbücher zur Verfügung stellt. Ich habe mir das Hörbuch &#8220;In der Strafkolonie&#8221; von Frank Kafka runtergeladen und angehört. Ich war überrascht, denn dieses Beispiel war anscheinend von einem professionellen Sprecher, was ich nicht erwartet hatte. Daher vermute ich, dass alle übrigen Hörbücher ebenfalls professionell aufgenommen wurden.</p>
<p>In Verbindung zum Lesen bzw. „sich vorlesen lassen&#8221; fällt mir ein Programm ein, welches allen gefallen wird, die zu faul sind, selbst zu lesen oder evtl. es nicht können, weil <span id="more-53"></span>die Augen erkrankt sind oder weil sie es werden würden, würde man sich am heimischen Bildschirm einem längeren Text widmen. Im Gegensatz zu Microsofts Sprachausgabe Software, &#8220;spricht&#8221; dieses Programm mit menschlicher Stimme. Man kann noch vermuten, dass sich hinter der Stimme ein Roboter verbirgt, aber dennoch bewahrt sie bei den meisten Textstellen eher den menschlichen Touch. Um die Spannung zu lösen, das Programm heißt &#8220;<a href="http://www.linguatec.de/onlineservices/voice_reader/">Language Voice Reader</a>&#8220;. Wer den Link folgt, kann das Programm als Demo Version direkt online testen, denn dieses ist nicht kostenlos.</p>
<p>Ich muss dazu sagen, ich habe alle bekannten Programme solcher Art getestet und bin schließlich der Meinung, dass Linguatec die beste Arbeit leistet. Sie bewahrt die höchste Natürlichkeit. Andererseits steht dem Nutzer nur eine einzige (Frauen)Stimme zur Verfügung, was auf Dauer langweilig bzw. nervig werden kann.</p>
<p>Eine Alternative ist <a href="http://www.nextup.com/">TextAloud</a> von AT&amp;T mit AT&amp;T Natural Voices, wobei für diese Software auch von anderen Herstellern Stimmen zur Verfügung stehen. AT&amp;T scheint auf diesem Gebiet, das zu sein, was Microsoft bei Betriebssystemen ist. Es bietet aufgrund dessen auch die größere Auswahl an Stimmen, auch auf deutsch. Die deutschen Stimmen sind aber nach meiner Ansicht nicht gut genug ausgearbeitet (also unnatürlich) oder einfach unangenehmen (auch wenn sie natürlich klingen).</p>
<p>Auf <a href="http://www.nextup.com/">http://www.nextup.com/</a> findet man viele Hörbeispiele zu den verschiedenen Stimmen, auch unterschiedlicher Hersteller. Man kann da auch eine Demo Version von TextAloud downloaden, zu der man dann aber noch die benötigten Stimmen suchen muss.</p>
<p>Es gibt noch weitere Programme von verschiedenen Marken, die aber die gleichen Stimmen benutzten wie TextAloud bzw. TextAloud kann diese auch verwenden. Aufgrund dieser Tatsache deckt man mit TextAloud so ziemlich alle Alternativen ab, besonders im deutschen Sprachraum. Den einen oder anderen, je nach Geschmack, mag diese Alternative besser gefallen als der Voice Reader von Linguatec.</p>
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