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	<title>Bloggii &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>Die Köpfe von Morgen sprechen schon heute</description>
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		<title>Warum werden hart arbeitende Menschen bestraft?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 21:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[In erster Linie wird man als allein erziehendes Elternteil bei den Steuerangaben bestraft, denn man zahlt quasi so viel, als wäre man allein. Familien (mit Mutter, Vater, Kind) bekommen &#8220;Vergünstigungen&#8221; (weil die Mutter arbeiten kann, der Vater auch, und die Familie also mehr Geld hat &#8211; Logik? Keine). In zweiter Linie werden auch die Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In erster Linie wird man als allein erziehendes Elternteil bei den Steuerangaben bestraft, denn man zahlt quasi so viel, als wäre man allein. Familien (mit Mutter, Vater, Kind) bekommen &#8220;Vergünstigungen&#8221; (weil die Mutter arbeiten kann, der Vater auch, und die Familie also mehr Geld hat &#8211; Logik? Keine). In zweiter Linie werden auch die Kinder bestraft, wenn es z.B. um BAföG geht.</p>
<p>Sind die Eltern geschieden oder ein Elternteil nicht aufzufinden bzw. verstorben und ein Elternteil verrichtet ehrliche Arbeit,  bekommt man als Kind eine gewisse Summe, die deutlich unter der Summe liegt, wäre das Elternteil arbeitslos oder auch wenn es auch einen reichen Lebensgefährten (Ehemann/Ehefrau) hätte. Also, wer arbeitet, dessen Kind bekommt weniger.</p>
<p>Von der BAföG Summe hängt es außerdem ab, ob man Studienbeitragsdarlehen zurückzahlen muss, volle- oder Teilermäßigungen bekommt.</p>
<p>Im Endeffekt darf man sich ärgern, dass das Elternteil arbeitet&#8230; Wer mehr tut, bekommt weniger.</p>
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		<title>Willkür auf staatlicher Ebene</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 15:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulministerium]]></category>

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Mit diesem Artikel möchte ich das Schulministerium kritisch betrachten und eure Meinungen zu dem Ganzen hören.
Eine Schülerin, die zufällig mit mir zusammen einen Leistungskurs belegt, wollte ursprünglich statt dem ersten oder zweiten LK, den italienisch Leistungskurs  belegen. Dies wurde durch das Schulministerium unterbunden, weil diese Schülerin ein Jahr in Italien verbracht hatte. Das Schulministerium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4 </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]></p>
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<p><em>Mit diesem Artikel möchte ich das Schulministerium kritisch betrachten und eure Meinungen zu dem Ganzen hören.</em></p>
<p>Eine Schülerin, die zufällig mit mir zusammen einen Leistungskurs belegt, wollte ursprünglich statt dem ersten oder zweiten LK, den italienisch Leistungskurs  belegen. Dies wurde durch das Schulministerium unterbunden, weil diese Schülerin ein Jahr in Italien verbracht hatte. Das Schulministerium begründet es damit, dass sie durch das Auslandsjahr einen Vorteil hätte. Sie würde besser Italienisch sprechen als alle anderen Teilnehmer des italienisch Leistungskurses und dies sei unfair gegenüber diesen.<span id="more-46"></span></p>
<p>Die Mitschülerin hat sich natürlich nicht so leicht ergeben. Sie hatte sogar einen Verbündeten auf ihrer Seite, eine Schülerin von einer anderen Schule in derselben Lage. Also haben beide das Schulministerium angeschrieben und die Zulassung zum italienisch Leistungskurs verlangt. Daraufhin bekamen sie eine Einladung zu einer mündlichen Prüfung. Bei dieser Prüfung bestand die Mitschülerin von meiner Schule mit der Note eins, ihre Freundin mit einer drei. Die Schlussfolgerung des Ministeriums daraus war, dass die Schülerin, die die Prüfung mit einer drei bestand, den italienisch Leistungskurs belegen durfte aber die Schülerin von meiner Schule, die die Note eins bekam, nicht.</p>
<p>Ich persönlich kann dieser Entscheidung nicht folgen. Jede Begründung, die mir irgendwie in den Sinn kommen könnte, löst sich in wenigen Sekunden in Luft auf.</p>
<p>Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, es kommen weitere Komponenten hinzu, die das Ganze noch viel interessanter gestalten. Im italienisch LK an unserer Schule haben wir Schüler, die als Muttersprache Italienisch sprechen. Diese hatten kein Problem in den Italienisch Leistungskurs zu kommen, obwohl sie offensichtlich genauso einen großen  oder noch größeren Vorteil haben, als Schüler, die die Möglichkeit hatten eine Sprache ein Jahr lang im Ausland zu erlernen.</p>
<p>Als Argument könnte ich mir vorstellen, dass es nicht möglich ist, alle Schüler herauszufiltern, die eventuell als erste oder zweite Muttersprache eine andere Sprache sprechen, die in der Schule als Leistungskurs unterrichtet wird. Dieses Argument ist verständlich, jedoch sehe ich eine Notwendigkeit weder für das eine noch für das andere. Man muss Schülern, die als Muttersprache eine unterrichtete Sprache sprechen nicht diesen Unterricht verbieten, genauso wenig muss man es aber Schülern, die sich die Mühe gemacht haben eine zusätzliche Sprache zu lernen und ein Auslandsjahr hinter sich haben.</p>
<p>Meiner Meinung nach, entspringen solche Entscheidungen reinem Konkurrenzdenken, von wegen unfair oder fair&#8230; Solche Entscheidungen können Schülern und der Gesellschaft einfach nicht nützen. Wäre diese Schülerin an einem Italienisch Leistungskurs beteiligt, dann wäre sie nicht unterfordert (wie im regulären Italienischunterricht, an dem sie teilnehmen darf) und der LK hätte einen wertvollen Schüler mehr, der sowohl bei Gruppenarbeit als auch allgemein den Unterricht vorantreibt.</p>
<p>Oder es kommt noch schlimmer, solche Entscheidungen entspringen reiner Willkür, was sogar wahrscheinlicher ist. Denn Schüler, die ein Jahr im englischsprachigen Ausland verbracht haben, dürfen ohne Komplikationen einen englisch Leistungskurs belegen. Warum dürfen dasselbe nicht Schüler, die ein Jahr im italienischen Sprachraum verbrachten?</p>
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		<title>Du musst nicht heiraten – du kannst!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 13:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Bremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ehe spielte noch vor einigen Jahrzehnten eine bedeutende Rolle, sie spiegelte feste Normen der Paarbeziehung wieder und durch sie wurden die Normen und Sanktionen für alternative Paarbeziehung festgelegt. Das Wort „Ehe&#8221; geht auf das althochdeutsche Wort „ewa&#8221; (Gesetz) zurück. Damit wird bereits auf einen wichtigen Aspekt der Ehe hingewiesen: Es handelt sich um eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ehe spielte noch vor einigen Jahrzehnten eine bedeutende Rolle, sie spiegelte feste Normen der Paarbeziehung wieder und durch sie wurden die Normen und Sanktionen für alternative Paarbeziehung festgelegt. Das Wort „Ehe&#8221; geht auf das althochdeutsche Wort „ewa&#8221; (Gesetz) zurück. Damit wird bereits auf einen wichtigen Aspekt der Ehe hingewiesen: Es handelt sich um eine Art Vertrag oder Versprechen, das die Beziehung zwischen Menschen auf einer allgemein anerkannten Grundlage regelt (Vgl.: http://www2.hu-berlin.de, 11.1 Formen und Bedeutung der Ehe).<span id="more-43"></span></p>
<p>Ehe erfüllt die jeweilige Gesellschaftsordnung bedingte soziale, wirtschaftliche und politische Funktionen. Sie wird durch gesellschaftliche, religiöse und weltlich rechtliche [...] Normen bestimmt. In unserer Kultur ist die Ehe notwendig monogam. Staatliche und kirchliche E.ordnung stehen in der Bundesrepublik unverbunden nebeneinander. (Fachlexikon der sozialen Arbeit, 2002, S.236)</p>
<p>Nach dieser kurzen Definition erkennt man die Leitmotive der Ehe. Sie setzt bestimmte Normen im Zusammenleben der Menschen. Die Normierung der Ehe kann man grob mit den Schlagworten: monogam, heterogen, Ort der geduldeten Sexualität, Fortpflanzung, kindzentriert, wirtschaftliche Gemeinschaft, Lebensgemeinschaft auf Lebenszeit, Schutz- und Versorgungsfunktionen, umreißen.</p>
<p>Die Ehe ist der Ort der Sexualität und somit der Fortpflanzung und Erziehung der Kinder. Hiermit verbunden sind die restlichen Vorgaben, die diese Art der Reproduktion, durch Schutz- und Versorgungsfunktionen, zu denen auch die Absicherung durch Monogamie und Heterogenität zählt, erhält.</p>
<p>Die Sexualität musste, um ein ausreichenden Schutz und eine ausreichende Versorgung der Familie zu gewährleisten, in einen bestimmten normierten Rahmen gezwängt werden. Dieser Rahmen ist die Ehe. Jedoch gibt es heute veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Diese können die früheren Schutz- und Versorgungsfunktionen der Ehe teilweise ersetzen.</p>
<p>Hierzu gehört die Emanzipation der Frau und das Abweichen von einer patriachalen Werteordnung. Durch die emanzipierten geschlechtlichen Rahmenbedingungen übernehmen Frauen wichtige gesellschaftliche Funktionen, welche zuvor den Männern vorbehalten wurden. Das Selbstbild der Frau hat sich in mehreren Punkten grundlegend geändert. Hierzu gehört die weitgehende rechtliche Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Lebensbiographie der Frau. Das rechliche Verhältnis, zwischen Mann und Frau, hat seit Ende der 60er Jahre einen Proßess hin zur Entrechtlichung gemacht. Anders gesagt wurden die starren Schranken der patriachalen Geschlechterverhältnisse zugunsten des partnerschaftlichen Zusammenlebens aufgebrochen (vgl. Barabas, 1994, S.194). Weitere hierausfolgende Punkte für die Individualisierung der weiblichen Lebenszusammenhänge sind: die Erwerbstätigkeit der Frau, die Planungsmöglichkeit der Schwangerschaft, die Reform des Ehe- und Familienrechts, die Neuordnung des Scheidungsrechtes, der interlektuell- moralischer Aufbruch durch die Studenten- und Frauenbewegung, sowie die Angleichung der Bildungs- und Berufschancen von Frauen (vgl. Peukert, 2005, 260ff.). Zu den Schutz- und Versorgungsfunktionen gehören die soziale Absicherung in Deutschland. Dies sind staatliche Institutionen welche sich um Gesundheit, Pflege, Lebensunterhalt und Erziehung kümmern. Die Reproduktion des Menschen ist somit nicht weiter an die Ehe gebunden, und es konnten sich weitere Beziehungsformen bilden. Ein weiterer Punkt ist die zunehmende Säkularisierung, welche die religiösen und staatlichen Normen trennt. Sie hat einen Raum für weitere Normenvorstellungen geschaffen und somit einen großen Graubereich für gelebte Beziehungen eingeräumt. Die Ehe müsste demnach als Schutz- und Versorgungsinstitution und als einzig gültige Norm des Zusammenlebens, durch den gesellschaftlichen Wandel, an Bedeutung verloren haben.</p>
<p>Tatsächlich ist die Ehe jedoch weiterhin die normale Beziehungsform für einen Großteil der Bevölkerung. Ein Umsturz der Ehenorm hat es nie gegeben. Selbst alternative Lebensformen orientieren sich stark nach den Normen der Ehe. Die gesellschaftlichen Wünsche nach herrschenden Normen für Paarbeziehungen sind weiterhin die Monogamie, die feste emotionale Paarbeziehung, sowie deren rechtliche Anerkennung, die lebenslange Dauer der Beziehung und die familienzentriertheit. Die alternativen Lebensformen sind Ausdruck eines Ausbruches aus den festen Normenkonstrukt der Ehe und richtet sich gegen bestimmte Normen. Normen die angegriffen werden sind die Heterozentriertheit der Ehe, die lebenslange Bindung der Partner unter allen Umständen, die feste Rollengebung und die Zentrierung auf die Familie. Im historischen Kontext hat die Ehe in Richtung Normalzustand einen Wandel erlebt, spiegelt sich hier die Verfestigung und bei ihrer Missachtung die Sanktionierung der Normen, für Ehe und Familie zunächst in traditionell kirchlichen Bereich wieder, wird sie später von der Kirche getrennt in das staatliche Recht eingebettet. Die Vorstellung und Normen über die Institution Ehe blieben, erst für eine Minderheit gedacht, später für eine breite Schicht zugänglich, lange Zeit konstant. Erst das Lebenspartnerschaftsgesetz scheint die festen Normen rechtlich zu lockern und einen Platz für weitere Diskussionen zu lassen. Die gesellschaftliche Billigung eheähnlicher Partnerschaften ist seit dem sozialen Wandel der 60er Jahre immer mehr gegeben, jedoch sind die Vorstellung, dass sich diese Lebensform der Ehe angleicht bzw. in eine Ehe übergeht, weiterhin konstant geblieben. Die eigentliche Ehenorm wird nicht angefochten. Sie geht weiter mit der Familie einher, da gesellschaftlich geglaubt wird, dass für die Festigkeit der Familie, hauptsächlich für die Absicherung der Kinder, die Ehe notwendig ist. In dem der Mann als Haupternährer einer Erwerbsarbeit nachgeht und der Frau neben der Kindererziehung höchstens ein Teilzeitarbeitsplatz zugestanden wird.</p>
<p>Die Heiratsneigung ist weiterhin ungebrochen hoch. Die Normen, die mit einer Ehe komform gehen, sind weiterhin gesellschaftlich hoch anerkannt. Sie werden in den Alternativen zur Ehe wiedergespiegelt. Die sexuelle Ausrichtung der Ehe ist durch eine bessere Planbarkeit von Schwangerschaften nicht mehr der zentrale Punkt. Die Sexualität kann auch außerhalb der Ehe, ohne Folgen, ausgelebt werden. Die Liebesehe wird jedoch weiterhin mit den Gedanken an zukünftige Kinder geschlossen. Die Ehe hat als alleiniger Ort der sexuellen Erfahrungen an Bedeutung verloren. Jedoch steigt ihre Bedeutung mit dem Faktor Kind an. Sie ist eine kindzentrierte Form des Zusammenlebens. Die vorehelichen Beziehungen sind Zeiten des sexuellen Findens und Auslebens. Erst wenn die Beziehungsqualität stimmt und die wirtschaftlichen Möglichkeiten es zulassen, kann der nächste Schritt zu einer Ehe und zur Familiengründung gegangen werden. Dies ist der Weg, der am häufigsten gegangen wird. Andere Menschen in eheähnliche Lebensformen haben meistens schon Vorerfahrungen mit der Institution Ehe gemacht und entschließen sich aus diesen Grund, sich nicht wieder darauf einzulassen.</p>
<p>Die Ehe hat demzufolge die Auswirkung auf heutige Beziehungsmuster, dass diese bewusst oder unbewusst die Beziehung durch ihre gesellschaftlich anerkannten Normen beeinflussen. Der Drang aus einer festen Partnerschaft eine verbindliche und anerkannte Form des Zusammenlebens zu machen, ist groß. Der Druck von außen auf die Partner verstärken diesen Effekt weiter. Selbst homosexuelle Lebensformen, den gesellschaftlich eine Familienbildung abgesprochen wird, fördern die eheliche Anerkennung.</p>
<p>Daraus lässt sich schließen, dass die Akzeptanz von nichtehelichen Beziehungsformen in der Gesellschaft davon abhängt, wie groß die normative Überschneidung mit denen der Ehe ist. Wenn ein heterosexuelles Paar, welches vor einer Ehe erst schaut, ob es zusammen passt bewertet werden soll, wird kaum etwas dagegen sprechen, da die beiden auf den Weg in eine Ehe sind. Ist das Paar hingegen schon lange zusammen, wird die Akzeptanz kleiner. „Es muss etwas in dieser Beziehung nicht stimmen, ansonsten wären sie verheiratet&#8221;. Wenn dann das Paar gleichgeschlechtlich ist und dem zufolge keine Familie gründen kann, ist die Akzeptanz noch geringer. „Verhindern sie doch gegenseitig, dass der andere ein erfülltes Eheleben führen könnte.&#8221; Die Ehe ist somit die formale Norm unter der Beziehungen gesellschaftlich bewertet werden. Sie ist das Qualitätssiegel für eine gute Partnerschaft. Ob das im einzelnen wirklich der Fall ist, wird nicht begutachtet, hauptsache die Norm stimmt. Die Einhaltung der Ehenorm gibt auch heute das Gefühl der Sicherheit und der Zuordnung in die Gesellschaft. Der Staat fördert zudem die Normentreue seiner Bürger. Warum die Ehe auch heute noch als normal gilt und die Auffassung über Beziehungen prägt, ist weiterhin offen.</p>
<p>Fest steht jedoch, trotz des gesellschaftlichen Drucks und der Normierung des Instituts Ehe, hat jeder Einzelne die freie Entscheidung ob er oder sie eine Ehe eingehen möchte. Es muss nicht mehr geheiratet werden -und das ist auch gut so!</p>
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		<title>X Straight edge X</title>
		<link>http://bloggii.de/straight-edge/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 17:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Jugendlich und Erwachsene werden schief angeschaut, wen sie erzählen, dass sie &#8220;Straight edge&#8221; leben, was entweder daran liegt, dass ihr gegenüber nicht weiß, was das bedeutet, oder weil er nicht weiß wie ein &#8221;normaler&#8221; Mensch sich zu soetwas entschließen kann.
Straight edge bedeutet nämlich, dass man sich ganz bewusst dafür entscheidet ohne Alkohol; Zigaretten und andere Drogen zu leben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Jugendlich und Erwachsene werden schief angeschaut, wen sie erzählen, dass sie &#8220;<strong>Straight edge</strong>&#8221; leben, was entweder daran liegt, dass ihr gegenüber nicht weiß, was das bedeutet, oder weil er nicht weiß wie ein &#8221;<em>normaler&#8221;</em> Mensch sich zu soetwas entschließen kann.<span id="more-35"></span></p>
<p><strong>Straight edge</strong> bedeutet nämlich, dass man sich ganz bewusst dafür entscheidet ohne Alkohol; Zigaretten und andere Drogen zu leben, vollkommen <em>&#8220;drug free&#8221;</em> also. Sogar ein geregeles Sexleben gehört dazu, was nicht bedeutet, dass diese Jugendlichen und Erwachsenen abstinet leben, sie denken nur bewusst darüber nach mit wem sie Sex haben und was das für die betroffenen Personen bedeutet.</p>
<p><strong>Straight edge</strong> (aus dem engl. <em>gradlienig</em>) ist eine Lebenseinstllung des Punk, die Ende der 70er anfang der 80ger aufkam und besonders von der Band &#8220;Minor Threat&#8221; geprägt wurde, die eine der bekanntesten und ersten Songs veröffentichten die sich mit dem Thema <strong>Straight edge</strong> befassen. Eine bakannte Passage lautet:</p>
<dd><em>I&#8217;m a person just like you</em> </dd>
<dd><em>But I&#8217;ve got better things to do</em> </dd>
<dd><em>Than sit around and fuck my head</em> </dd>
<dd><em>Hang out with the living dead</em> </dd>
<dd></dd>
<dd></dd>
<dd></dd>
<dd></dd>
<p>Ein Zeichen für Jugendliche die &#8220;<strong>Straight edge</strong>&#8221; leben ist das X auf dem Handrücken. Jugendliche die in den USA der 70er Jahre auf Punkkonzerte gingen, bekamen nur Zugang zu den Hallen, nachdem sie auf dem Handrücken vom Türsteher ein X gemalt bekommen hatten, was symbolisieren sollte, dass an die Person kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Aus dieser Sicherheitsmaßnahme bildete sich in kürzester Zeit ein Erkennungssymbol für &#8220;<strong>Straight edger</strong>&#8220;.</p>
<p>Es folgten weitere Bands, welche die Philosophie des &#8220;<strong>Straight edge</strong>&#8221; auch um Komponenten wie Vegeatrismus und religiöse Motive ergänzten.</p>
<p><strong>Straight edge</strong> bedeutet aber nicht, dass man anderen Menschen seine Meinung aufdrängen möchte, oder Menschen für ihren Alkoholkonsum etc. verurteilt. Grundsätzlich ist eine wichtige Regel, dass jede Lebenseinstellung akzeptiert werden soll. Dies kann man auch auf Konzerten von HardcorePunk-Gruppen sehen. Die Fans sind buntgemischt: von Straight edge-Anhängern, über Straight edge-Sympatisanten bis hin zu Menschen die einfach nur auf die Musik stehen. Das einzige was diese Menschen gemeinsam haben scheien ist die einstellung: &#8220;Es lebe der Punk!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vegetarismus &#8211; Eine mögliche Zukunft?</title>
		<link>http://bloggii.de/vegetarismus-eine-mogliche-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 16:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Man ließt in der Presse, dass die Zahl der Vegetarier in Deutschland enorm steigt! Und dies schon seit einiger Zeit, was vermuten läst, dass es sich nicht nur um so genannte “Trend-Vegetarier” handelt. 
Doch welche Gründe gibt es für diese Menschen auf Fleisch und Fisch vielleicht sogar auf Ei, Milch und Käse zu verzichten?
Der bekannteste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="x-small;">Man ließt in der Presse, dass die Zahl der Vegetarier in Deutschland enorm steigt! Und dies schon seit einiger Zeit, was vermuten läst, dass es sich nicht nur um so genannte “Trend-Vegetarier” handelt. </span></div>
<p><span style="x-small;">Doch welche Gründe gibt es für diese Menschen auf Fleisch und Fisch vielleicht sogar auf Ei, Milch und Käse zu verzichten?</span><span id="more-23"></span></p>
<p>Der bekannteste Grund ist Wahrscheinlich die Tatsche, das viele es nicht richtig finden, dass Tiere sterben, damit der Mensch mit dem Luxusgut Fleisch versorgt wird, da es ausreihend pflanzliche Alternativen gibt.</p>
<p>Aber das ist bei weitem nicht der einzige Grund für den Vegetarismus.</p>
<p>Eines der größten Probleme der heutigen Zeit ist die Hohe Zahl von hungernden Menschen überall auf der Welt. Was hat der <strong>Welthunger </strong>mit dem Vegetarismus zu tun, werden sich einige Fragen, aber es gibt einen Zusammenhang! Getreide und Mais werden in riesigen Mengen zu Futtermitteln verarbeitet, die dann den Tieren als Nahrungsmittel verabreicht werden. Doch nicht jedes Gramm Futtermittel wird zu einem Gramm Fleisch! Würde man darauf verzichten Schweine, Kühe und andere Nutztiere als Nahrungsmittel zu betrachten und sie deswegen zu Mästen, wäre es höchstwahrscheinlich, dass der Welthunger stark vermindert, wenn nicht sogar gestillt würde.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist die <strong>Gesundheit</strong>. Verschiedenste Studien haben Ergeben, dass Menschen, die sich fleischlos ernähren einen geringeren Cholesterinspiegel und somit ein geringeres Herzinfarktrisiko haben. Herzerkrankungen sind einer der häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. Im weiteren sinkt das Risiko an Krebs zu erkranken deutlich.</p>
<p>Auch die <strong>Haltung von Nutztieren </strong>ist ein Problem. Die Tiere werden auf engstem Raum zusammengepfercht, männliche Kücken werden direkt nach der Geburt getötet, da sie im Gegensatz zu ihren weiblichen Artgenossen keine Eier produzieren können. Junge Lämmer werden direkt nach dem abkalben umgebracht, da sie die Milch trinken würden, die doch gewinnbringend verkauft werden kann.</p>
<p>Hühner werden in Legebatterien gequetscht, nur um die größtmögliche Produktion auf geringstem Boden zu erreichen. Schweine werden mit Antibiotika versorgt ,damit sie trotz der abartigen Haltungsbedingungen gesund und fett bleiben.</p>
<p>Sicherlich lassen sich noch viele Gründe finden, warum Menschen Vegetarier oder sogar Veganer sind. Aber ich finde, dass diese Gründe bereits klarmachen, dass Menschen nicht vegetarisch Leben, weil sie ihren Hund oder ihre Katze so süß finden. Vegetarier entscheiden sich bewusste dazu auf fleischliche Lebensmittel, auf Pelze und Lederjacken zu verzichten und tun dabei auch noch was für ihre Gesundheit.</p>
<p>Dies soll nicht dazu führen alle Leser zu verpflichten Vegetarier zu werden, besonders soll es Nicht-Vegetarier nicht ausgrenzen. Ich würde mich freuen, wenn ihr beim nächsten mal, wenn ihr Fleisch wegwerfen wollt, weil ihr satt seid, daran denkt, dass ein Tier auf eurem Teller liegt, dass (wenn es schon für den Verzehr gestorben ist) nicht auch noch verdient weggeworfen zu werden.</p>
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		</item>
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		<title>Es gibt keine Kampfhunde</title>
		<link>http://bloggii.de/es-gibt-keine-kampfhunde/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfhund]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kampfhunde. Dieser Artikel klärt auf und erläutert, warum der "Begriff" Kampfhund  falsch. Es gibt keine gefährliche Hunderasse...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder liest und hört man in den Medien von sogenannten &#8220;Kampfhunden&#8221;, die unschuldige Menschen anfallen und kleine Kinder &#8220;zerfleischen&#8221;. Immer war es einer dieser gefährlichen Rassen und wenn schon nicht reinrassig, dann war es ein Mischling. Alle anderen Fälle, in denen kein &#8220;Kampfhund&#8221; der Schuldige war, werden dezent unter den Teppich gekehrt.<span id="more-17"></span></p>
<p>Doch was hat es eigentlich auf sich, mit diesen &#8220;Kampfhunden&#8221;?</p>
<p>Die Antwort ist ganz einfach: Es gibt sie nicht! Ob ein Hund aggressiv ist oder nicht, liegt zum größten Teil an der Erziehung und der Umwelt des Hundes. Natürlich lassen sich manche Hunde besser und andere schlechter abrichten, doch oft sind gerade die ach so gefährlichen &#8220;Kampfhunde&#8221; diejenigen, die am gefolgsamsten, also auch leichter abzurichtenden Rassen sind. Man kann nicht abstreiten, dass einige Vertreter dieser Rassen, über ein höheres Gewaltpotential verfügen als andere, doch dies ist auch bei &#8220;gutmütigen&#8221; Rassen der Fall. Außerdem darf man nicht vergessen, wozu diese Hunde gezüchtet wurden: Für Hundekämpfe, zum Schutz oder wie der Dobermann, dessen erster Züchter Steuereintreiber war, um Angst einzuflößen. Um einen solchen Hund zu kreieren, wurden die aggressivsten Hunde gepaart, um eine höhere Gewaltbereitschaft zu erzielen. Was zwar bedeutet, dass derartige Rassen genetisch bedingt aggressiver sein sollten, bedenkt man jedoch die heutigen Zuchtgründe trifft dies nicht mehr zu. Die &#8220;bösartigen&#8221; Gene werden (in den meisten Fällen) nicht mehr gefördert. Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Charakter eines Hundes nicht durch seine Rasse bestimmt ist. Ein Beispiel: In einer Tierarztpraxis waren im Behandlungszimmer ein Dalmatiner und ein Staffordshire Terrier. Der &#8220;Kampfhund&#8221; blieb ruhig, war aufgeschlossen und lies die Behandlung geduldig über sich ergehen. Der Dalmatiner jedoch schnappte nach den Helferinnen, knurrte die Tieärztin an und biss schließlich den eigenen Besitzer. Und dies ist kein Einzelfall. Sollte man nun also allen Hunden generell einen Maulkorb anlegen? Sicherlich nicht, also, warum grundsätzlich jedem &#8220;Kampfhund&#8221;?</p>
<p>Ein Versuch dem entgegen zu wirken war der Wesenstest, den jeder &#8220;Kampfhund&#8221; ablegen muss. Grundsätzlich ist so ein Test keine schlechte Idee, jedoch sollte man dann alle Hunde testen. Manche Hunde, die keiner Fliege etwas zu Leide tun, müssen sich diesem mit Stress verbundenem Test unterziehen, während bissige Schäferhunde, Terrier und sonstige Rassen &#8220;ungeschont&#8221; davon kommen. Überhaupt sollte man eher die Besitzer testen und nicht die Hunde. Denn wie der Hund ist, das liegt am Erzieher. Den einzigen Test, den man als Hundebesitzer in Deutschland machen muss, ist ein Fragebogen, bei dem man grundlegendes Wissen über Hunde (wie zum Beispiel: Welche Temperatur ist bei einem Hund normal?) zeigen muss. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, darf keinen Hund mit einer Schulterhöhe von 40cm und mehr halten. Nette Idee, aber nicht sehr sinnvoll. Man müsste eher überprüfen, wie der Mensch mit dem Tier umgeht und was er mit ihm vorhat. Doch soweit denken die Gesetzgeber nicht. Es ist ja auch viel einfacher, eine bestimmte Gruppe von Tieren unter Maulkorbpflicht zu setzen, als den eigentlichen Ursachen auf den Grund zu gehen. Und dann präsentieren sie stolz Statistiken wie &#8220;Angriffe durch Kampfhunde zurückgegangen&#8221;. Und was ist mit den anderen Rassen?</p>
<p>Dies ist nicht nur in Deutschland so, viele Länder ziehen nach. So zum Beispiel die Niederlande. Bis vor wenigen Jahren galt Holland als eines der hundefreundlichsten Länder in Europa. Mittlerweile darf man mit einem &#8220;Kampfhund&#8221; oder einem Mischling in dem ein &#8220;Kampfhund&#8221; steckt, nicht mehr einreisen. Und wenn man die Rasse seines Hundes nicht weiß und er aussieht, als könnte ein &#8220;Kampfhund&#8221; zu den Vorfahren gehören, vermessen die Niederländer neuerdings den Schädel um zu prüfen, ob es sich um einen &#8220;guten&#8221; oder einen &#8220;schlechten&#8221; Hund handelt. Schwachsinn! Der bullige Kopf ist kein sicheres Indiz für eine der gesuchten Rassen. Auch ein &#8220;Kampfhund&#8221;-freier Hund, kann einen breiten Schädel haben.</p>
<p>Ich frage mich, wohin das noch führen soll und ob man es den Menschen irgendwann einmal begreiflich machen kann, dass Hund nicht gleich Hund ist, sowie Mensch nicht gleich Mensch ist.</p>
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		<title>Sind wir eine gerechte Gesellschaft?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 15:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meiner Meinung sind wir keine gerechte Gesellschaft. Nach einer Umfrage empfinden nur 20% der Deutschen, dass es gerecht in unserem Land zugeht! Ich mache es beispielhaft an unseren ungerechten Bildungssystem in Deutschland deutlich, dass im Internationalen Vergleich als extrem unfair dasteht.
Nur 11% der Studenten kommen aus einen Arbeiterhaushalt. Wie kann das sein? Die Politik schwafelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung sind wir keine gerechte Gesellschaft. Nach einer Umfrage empfinden nur 20% der Deutschen, dass es gerecht in unserem Land zugeht! Ich mache es beispielhaft an unseren ungerechten Bildungssystem in Deutschland deutlich, dass im Internationalen Vergleich als extrem unfair dasteht.<span id="more-16"></span></p>
<p>Nur 11% der Studenten kommen aus einen Arbeiterhaushalt. Wie kann das sein? Die Politik schwafelt ja davon, dass wir ein Fachkräftemangel haben, z.B. an Ingenieuren. Aber was tut die Politik? Sie führt Studiengebüren ein, was noch mehr junge Menschen aus einfachen Verhältnissen davor abschreckt ein Studium zu beginnen.</p>
<p>Aber die Ungerechtigkeit beginnt schon im frühesten Kindersalter. Das habe ich in meinen Praktikum erlebt, dass ich in einem Kindergarten im Zentrum von Bochum machte. In diesen Kindergarten war ein hoher Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, die hauptsächlich sehr wenig Deutsch konnten. Deswegen fällt es den Pädagogen sehr schwer diesen Kindern etwas zu vermitteln, den deutschen Kindern auch, weil die Pädagogen viel Zeit wegen den Sprachproblemen verlieren.</p>
<p>Dieses Problem verschärft sich dann noch im Grundschulalter. Dies erlebe ich an der eigenen Haut, weil ich selbst in einer Gegend mit einem hohen Ausländeranteil wohne und meine Schwester (9 Jahre) eine Grundschule besucht, in denen das Lernen wegen den Sprachproblemen nur langsam vorankommt. Kinder aus einem gut behüteten Elternhaus haben diese Probleme nicht, weil sie ganz andere Grundschulen besuchen. Somit haben sie einen Vorsprung vor Kindern aus einem schwächeren Elternhause.</p>
<p>Eine weitere große Ungerechtigkeit unseres Bildungssystems liegt in der frühen Selektierung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Denn bereits nach der 4. Klasse wird sehr viel durch die Entscheidung des Lehrers über das Leben der Kinder entschieden. Studien haben übrigens ergeben, dass Kinder mit gleichen Leistungen nicht gleich behandelt werden: Kindern aus gutem Elternhause wird  häufiger ein Besuch eine Gymnasiums empfohlen.</p>
<p>Ein weiter Grund für die Ungerechtigkeit besonders auf weiterführenden Schulen liegt daran, dass sich viele Eltern sich keine Nachhilfe leisten können. Die wachsenden Bedeutung der Nachhilfe für den schulischen Erfolg lässt sich daran abmessen, dass in den Bereich professionale Nachhilfe (z.B. Schülerhilfe) in den letzten Jahren immer mehr Geld erwirtschaftet wurde. Außerdem können sich die wenigste ein Jahr im Ausland leisten. Doch Kinder, die z.B. ein Jahr in Amerika verbringen können, haben einen riesen Vortschritt vor ihren anderen Altersgenossen, weil sie danach eine fremde Sprache fast perfekt beherschen können.</p>
<p>Meine Lösungsvorschläge für ein gerechteres Bildungssystem sehen so aus: Erstmal vor der Einschulung der Kinder eine Abfragung der Deutschkenntnisse einführen. Wenn Kinder durchfallen sollten sie spezielle Deutschkurse mitmachen. Somit wird garantiert, dass auf der Grundschule das Lernen schneller vorangehen kann.</p>
<p>Die Abschaffung der Hauptschule, Realschule und Gymnasium zu Gunsten der Einheitsschule. Damit wird verhindert, dass eine ungerechte Selektierung stattfindet, die momentan zu früh und außerdem subjektiv ist. Auf dieser Schule soll das fördern im Vordergrund stehen. Nachmittags sollen dann Lehrer bereitstehen, Kindern mit Lernrückstand in bestimmten Bereichen weiterzubringen. Dadurch wird die private Nachhilfe nicht mehr benötigt.</p>
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		<title>Deutschland &#8211; wir wollen mehr Freiheit!</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 16:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikheil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsäußerung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich treibe mich, wie man es z.B. an dieser Website sieht, viel im Internet rum. Bloggii ist nicht mein einziges Projekt. Da ich in Deutschland lebe, ist es für mich praktisch (teilweise auch günstig) in Deutschland meine Seiten anzumelden.  Ich miete z.B. Domains (Internetadressen) oder Webspace (Speicherplatz im Web). Damit kommen wir zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich treibe mich, wie man es z.B. an dieser Website sieht, viel im Internet rum. Bloggii ist nicht mein einziges Projekt. Da ich in Deutschland lebe, ist es für mich praktisch (teilweise auch günstig) in Deutschland meine Seiten anzumelden.  Ich miete z.B. Domains (Internetadressen) oder Webspace (Speicherplatz im Web). Damit kommen wir zu einem großen Problem.<span id="more-13"></span></p>
<p>Was ist schön an Deutschland? Dass Vieles oft mit Recht und Ordnung zugeht. Was ist aber, wenn das Recht die Bürger des Staates eher belästigt und Anwälte zum Missbrauch verleitet?</p>
<p>Es gibt Anwälte, die leicht verdientes Geld bevorzugen. Sie mahnen ab und kassieren. Klingt erst mal vielleicht nicht sehr verdächtig&#8230;</p>
<p>Ein guter Bekannter von mir, dessen Namen ich nicht nennen möchte, hat sich eine Website gebastelt, auf der er sich und seine Gitarre vorstellte. Als Medium hat er natürlich das Bild eingesetzt. Er hatte ein Foto von seiner Gitarre, dachte er, das er auf seiner Website vorstellte. Als irgendwann ein Brief nach Hause geflattert kam, in dem er aufgefordert wurde mehrere Hundert Euro zu zahlen, bemerkte er, dass er nicht das von ihm geschossene Foto verwendet hatte sondern eines seiner Kunden.</p>
<p>Wer rechtswidrig handelt, muss bestraft werden. Man kann doch aber (bei solchen Kleinigkeiten) davon ausgehen, dass es eine Vorwarnung bzw. eine Aufforderung gibt zur Korrektur seinen Fehlers, bevor man zu einer satten Strafe verdonnert wird. Nein, das ist nicht der Fall. Mir droht ebenfalls jederzeit solch eine Abmahnung falls ich oder einer der Autoren auf dieser Seite etwas falsch machen.</p>
<p>Das war ein Beispiel.</p>
<p>Was ist mit Meinungsfreiheit? Naja, für meinen Geschmack wird man in dieser Hinsicht auch zu sehr <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/callactive-gmbh-niggemeier-ii/">eingeschränkt</a>. Es soll auch Fälle geben, wo Betreiber eines Forums verurteilt wurden, aufgrund von rechtswidrigen Äußerungen der User. Folgt man also den Anweisungen des Landgerichts in Hamburg müsste man jeden Eintrag in einem Forum überwachen. Wie soll so etwas funktionieren in einem Forum mit Tausenden von Nutzern? Wie soll dann das Internet funktionieren? Oder sollen wir Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit verbieten?</p>
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		<title>Zentralabitur oder Russisch Roulett</title>
		<link>http://bloggii.de/zentralabitur-oder-russisch-roulett/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 18:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralabitur]]></category>

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		<description><![CDATA[Um so näher das Zentralabitur rückt, um so mehr Fakten erfahre ich, die mich stutzig machen. Jeden Tag kommen neue Informationen dazu, die mir den Glauben an eine gute Schulpolitik zerstören.
Einerseits ist es ja so, dass die Klausuren vom Ministerium zur Wahl gestellt werden, also von Menschen, die nicht die geringste Vorstellung davon haben, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um so näher das Zentralabitur rückt, um so mehr Fakten erfahre ich, die mich stutzig machen. Jeden Tag kommen neue Informationen dazu, die mir den Glauben an eine gute Schulpolitik zerstören.<span id="more-9"></span></p>
<p>Einerseits ist es ja so, dass die Klausuren vom Ministerium zur Wahl gestellt werden, also von Menschen, die nicht die geringste Vorstellung davon haben, was die einzelnen Schüler/innen zu den verschiedenen Themen genau erarbeitet haben. Ich frage mich, was daran gerecht sein soll. Ist es nicht die sinnvollere Regelung, dass die Lehrer/innen individuelle Klausuren einschicken, die dann geprüft werden? So muss immer noch der geforderte Stoff bearbeitet werden, die Leistungen sind immer noch vergleichbar, nur es herrscht Chancengleichheit.</p>
<p>Da komme ich schon zum zweiten Problem: Wie sollen Lehrer/innen ihre Schüler/innen, bei so ungenau formulierten Anforderungen überhaupt auf eine zentrale Prüfung vorbereiten? Wird das Abitur jetzt zu einem Glücksspiel, bei dem man hoffen muss, dass gerade dieser Text oder jenes Bild besprochen wird? Oder wird das Zentralabitur langsam zum russischen Roulett?</p>
<p>Ein weiteres Problem, ist, dass die Bewertung der Abiturklausuren nicht zentral stattfindet. Das bedeutet, dass die Klausuren nicht alle gleich Bewertet werden können. Natürlich gibt es auch fr die Bewertung ausführliche Richtlinien, wie sollte es anders sein, aber eine individuelle Note und unterschiedliche Auslegungen bei der Bewertung lassen sich doch wirklich nicht vermeiden. Auch, dass es in einigen Bundesländern Zweit- oder Drittkorrekturen gibt, verlagert dass Problem nicht, da die Vorbenotung meist bekannt ist.</p>
<p>Dann frage ich mich noch, ob das Bildungsministerium schon mal den Spruch: „<em>In der kürze liegt die Würze</em>“ gehört hat. So ist es in diesem Jahr wohl sogar dazu gekommen, dass die Klausuren im Leistungskurs Sozialwissenschaften bis zu drei Seiten lang waren. Da mir bekannte Klausurtexte den Umfang von 1.5 Seiten nicht überschreiten, halte ich drei Seiten lange Texte im Zentralabitur für eine Zumutung, da man nicht nur mit seinem Prüfungsstress sondern auch noch mit extrem anderen Bedingungen klarkommen muss.</p>
<p>Mir persönlich scheint das Thema “Zentralabitur” letztlich immer noch undurchdacht. Die Schüler/innen können auch von besten Lehrer/innen nicht optimal vorbereitet werden, die Klausuren zentral zu stellen ist Unfug; und die Anforderungen jährlich von Fach zu Fach deutlich zu ändern ist unzumutbar.</p>
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