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	<title>Bloggii &#187; Benny</title>
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	<description>Die Köpfe von Morgen sprechen schon heute</description>
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		<title>Sind wir eine gerechte Gesellschaft?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 15:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Meiner Meinung sind wir keine gerechte Gesellschaft. Nach einer Umfrage empfinden nur 20% der Deutschen, dass es gerecht in unserem Land zugeht! Ich mache es beispielhaft an unseren ungerechten Bildungssystem in Deutschland deutlich, dass im Internationalen Vergleich als extrem unfair dasteht. Nur 11% der Studenten kommen aus einen Arbeiterhaushalt. Wie kann das sein? Die Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung sind wir keine gerechte Gesellschaft. Nach einer Umfrage empfinden nur 20% der Deutschen, dass es gerecht in unserem Land zugeht! Ich mache es beispielhaft an unseren ungerechten Bildungssystem in Deutschland deutlich, dass im Internationalen Vergleich als extrem unfair dasteht.<span id="more-16"></span></p>
<p>Nur 11% der Studenten kommen aus einen Arbeiterhaushalt. Wie kann das sein? Die Politik schwafelt ja davon, dass wir ein Fachkräftemangel haben, z.B. an Ingenieuren. Aber was tut die Politik? Sie führt Studiengebüren ein, was noch mehr junge Menschen aus einfachen Verhältnissen davor abschreckt ein Studium zu beginnen.</p>
<p>Aber die Ungerechtigkeit beginnt schon im frühesten Kindersalter. Das habe ich in meinen Praktikum erlebt, dass ich in einem Kindergarten im Zentrum von Bochum machte. In diesen Kindergarten war ein hoher Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, die hauptsächlich sehr wenig Deutsch konnten. Deswegen fällt es den Pädagogen sehr schwer diesen Kindern etwas zu vermitteln, den deutschen Kindern auch, weil die Pädagogen viel Zeit wegen den Sprachproblemen verlieren.</p>
<p>Dieses Problem verschärft sich dann noch im Grundschulalter. Dies erlebe ich an der eigenen Haut, weil ich selbst in einer Gegend mit einem hohen Ausländeranteil wohne und meine Schwester (9 Jahre) eine Grundschule besucht, in denen das Lernen wegen den Sprachproblemen nur langsam vorankommt. Kinder aus einem gut behüteten Elternhaus haben diese Probleme nicht, weil sie ganz andere Grundschulen besuchen. Somit haben sie einen Vorsprung vor Kindern aus einem schwächeren Elternhause.</p>
<p>Eine weitere große Ungerechtigkeit unseres Bildungssystems liegt in der frühen Selektierung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Denn bereits nach der 4. Klasse wird sehr viel durch die Entscheidung des Lehrers über das Leben der Kinder entschieden. Studien haben übrigens ergeben, dass Kinder mit gleichen Leistungen nicht gleich behandelt werden: Kindern aus gutem Elternhause wird  häufiger ein Besuch eine Gymnasiums empfohlen.</p>
<p>Ein weiter Grund für die Ungerechtigkeit besonders auf weiterführenden Schulen liegt daran, dass sich viele Eltern sich keine Nachhilfe leisten können. Die wachsenden Bedeutung der Nachhilfe für den schulischen Erfolg lässt sich daran abmessen, dass in den Bereich professionale Nachhilfe (z.B. Schülerhilfe) in den letzten Jahren immer mehr Geld erwirtschaftet wurde. Außerdem können sich die wenigste ein Jahr im Ausland leisten. Doch Kinder, die z.B. ein Jahr in Amerika verbringen können, haben einen riesen Vortschritt vor ihren anderen Altersgenossen, weil sie danach eine fremde Sprache fast perfekt beherschen können.</p>
<p>Meine Lösungsvorschläge für ein gerechteres Bildungssystem sehen so aus: Erstmal vor der Einschulung der Kinder eine Abfragung der Deutschkenntnisse einführen. Wenn Kinder durchfallen sollten sie spezielle Deutschkurse mitmachen. Somit wird garantiert, dass auf der Grundschule das Lernen schneller vorangehen kann.</p>
<p>Die Abschaffung der Hauptschule, Realschule und Gymnasium zu Gunsten der Einheitsschule. Damit wird verhindert, dass eine ungerechte Selektierung stattfindet, die momentan zu früh und außerdem subjektiv ist. Auf dieser Schule soll das fördern im Vordergrund stehen. Nachmittags sollen dann Lehrer bereitstehen, Kindern mit Lernrückstand in bestimmten Bereichen weiterzubringen. Dadurch wird die private Nachhilfe nicht mehr benötigt.</p>
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